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Donnerstag |
25.10.2007 |
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| Zu wenig betriebliche Maßnahmen für ältere Personen |
Auf Grund der demografischen Entwicklung wird es zukünftig mehr ältere als jüngere Arbeitnehmer geben – eine große Herausforderung, auf die sich Unternehmen rechtzeitig einstellen sollten. Betriebliche Maßnahmen für ältere Beschäftigte sind derzeit eher selten. Das zeigt eine neue Studie des
Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) .
Der Studie zufolge soll die Zahl der 55- bis 64-Jährigen bis 2020 um circa 40 Prozent wachsen. Die Unternehmen müssten daher bereits heute verstärkt in betriebliche Maßnahmen zur Gesundheitsförderung, Weiterbildung und Motivation investieren. Trotz dieser absehbaren Entwicklung, hat sich der Anteil der Betriebe, die gezielte Maßnahmen für Ältere anbieten, von 19 auf 17 Prozent verringert. Offensichtlich sind sich viele Betriebe der neuen Arbeitsmarkt-Situation zu wenig bewusst. Beispielsweise gaben nur 20 Prozent von den befragten Unternehmen an, Gesundheitsprävention bei älteren Mitarbeitern zu betreiben, was sich primär in Krankenstandsanalysen und Mitarbeitergesprächen widerspiegelt. Zudem mangelt es an Weiterbildungsangeboten. Nur 26 Prozent aller Beschäftigten wurden dabei im Jahr 2005 von ihrem Betrieb unterstützt.
Erschwerend für die älteren Arbeitnehmer ist auch der Zugang zum Arbeitsmarkt.
Nur zehn Prozent der Personen, die im ersten Halbjahr 2006 einen neuen Arbeitsplatz fanden, waren älter als 50 Jahre.
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