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Versicherungen im Visier der Datenschützer » |
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Freitag |
08.12.2006 |
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| Versicherungen im Visier der Datenschützer |
Verbraucherschützer bemängeln den laschen Datenschutz bei Versicherungen. Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung will der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) gegen eine Klausel in Versicherungsanträgen vorgehen, mit der Kunden automatisch der Weitergabe ihrer Daten an eine Datei zustimmen, aus der schwarze Listen erstellt werden. Denn eine solche Klausel ist in der Regel in jedem branchenüblichen Vertrag enthalten, den der Kunde arglos unterschreibt und somit der Versicherung praktisch freie Hand lässt, was sie mit den Daten anfängt. Denn im Kleingedruckten, dem “Merkblatt zur Datenweitergabe” steht es schwarz auf weiß, dass die Versicherung die Angaben in einer zentralen Datei sammelt und auch gegen den Kunden verwenden kann.
Erst nach fünf Jahren werden die Daten wieder gelöscht, Angaben im Zusammenhang mit Berufsunfähigkeitsversicherungen sogar erst nach zehn Jahren. Bis dahin ahnt der Versicherungsnehmer nichts: Er erfährt erst, welche Daten über ihn existieren, wenn ein Vertrag von ihm abgelehnt wurde oder er eine Kündigung erhält. Eigenauskünfte sind auch gar nicht möglich, denn die Zentraldatei arbeitet mit Verschlüsselungen. Der VZBV prüft nun laut Süddeutscher Zeitung Abmahnungen einiger Versicherungen. Wer sich von einem Versicherungsunternehmen schlecht behandelt fühlt, kann allerdings laut Stiftung Warentest eine schriftliche Auskunft der hinterlegten Daten einzufordern. Denn das Bundesdatenschutzgesetz verpflichte den Versicherer zur Auskunft.
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Am 11. Dezember 2006 um 13:47 Uhr
Versicherungen im Visier der Datenschützer…
Verbraucherschützer bemängeln den laschen Datenschutz bei Versicherungen. Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung will der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) gegen eine Klausel in Versicherungsanträgen vorgehen, mit der Ku…