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« Gesundheitsreform: Privatversicherte müssen kräftig zahlen |
Mieten klettern durch Mehrwertsteuer » |
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Donnerstag |
21.12.2006 |
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| AOK erhöht Beiträge |
AOK-Versicherte müssen im nächsten Jahr kräftig mehr bezahlen. Die Süddeutsche Zeitung will erfahren haben, dass Steigerungen auf bis zu 16,7 Prozent an Beitrag durchaus möglich sind. Damit klettern die Zahlungen der Versicherten um bis zu 1,6 Prozentpunkte. Noch ist nicht alles beschlossen, verschiedene Gremien müssen noch zustimmen, auch wenn das Formsache sein mag.
Am meisten bekommen nach SZ-Informationen AOK-Mitglieder in Rheinland-Pfalz die Erhöhungen zu spüren: Von 14,8 Prozent des Bruttolohns geht es rauf auf 16,4 Prozent. Auch in Sachsen-Anhalt greift die AOK ordentlich in die Taschen der Versicherten (um 1,4 Prozentpunkte mehr auf 15,8 Prozent), Brandenburg (plus 1,3 Prozentpunkte nach oben auf 15,8 Prozent) und Berlin (plus 1,2 Prozentpunkte auf 16,7 Prozent) handeln ähnlich. In Hamburg und im Rheinland hat sich die AOK noch nicht dazu geäußert, um wie viel ihre Beiträge steigen werden. Die Begründung dürfte aber auch hier wieder einmal die gleiche sein und trifft das alltägliche Gejammere: Die Gesundheitsreform mache alles so teuer, heißt es allenthalben. Ein Vorwand: Viele Kassen haben immer noch hohe Schulden, manche viel zu niedrige Einnahmen und zu hohe Kosten, weil sie viele Kranke, Alte und Arbeitslose versichern, so die SZ. Nach Berechnungen der Bundesregierung dürfte die Gesundheitsreform nämlich den Durchschnittsbeitragssatz von 14,2 Prozent nur um ungefähr 0,5 Prozentpunkte erhöhen. Da liegen die Ortskrankenkassen nun weit drüber. Dennoch: Auch andere Kassen wir die DAK, Barmer, Techniker und einige BKK wollen laut Zeitungsinformation ebenfalls noch kräftig erhöhen.
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