Lange haben Fans auf apples iPhone gewartet, nun ist es da! Seit dem 9. November gibt es das Handy auch auf dem deutschen Markt, exklusiv bei T-Mobile. Als fortschrittliches und funktionelles Stück Elektronik soll das iPhone die Herzen der iPod-Generation erobern.
Das Topmodel unter den Handys
Dass das Handy gut aussieht, steht außer Frage: typisches Apple-Design eben.
Die Bedienung des Gerätes erfolgt über den Bildschirm, ist simpel und auf das Wesentliche begrenzt. Doch Touchscreen-Handys sind nichts Neues mehr im 21. Jahrhundert. Was das iPhone-Handy von seinen Konkurrenten unterscheidet, ist das individuelle Betriebssystem. Das iPhone ist ein perfekt eingespieltes System aus Telefon und Multimedia-Spieler. Behauptet zumindest Apple. Aber was kann das neue Handy wirklich? Die Stiftung Warentest hat es getestet:
Das iPhone als Navigator
Als Orientierungshilfe in einer fremden Stadt ist das iPhone nahezu perfekt. Einige wenige Fingerzeige auf dem Bildschirm und schon ist der gesuchte Ort, ob Straße oder Kneipe, lokalisiert. Via Hotspot oder EDGE holt sich das Handy die Adressen aus dem Internet.
Die Bedienerführung überzeugt
Auch bedienen lässt sich das iPhone recht einfach. Wer von der Tastatur eines gängigen Smartphones umsteigt, braucht zwar ein bisschen Zeit, stößt dann aber in eine neue Dimension vor. Das Spreizen von zwei Fingern auf dem Bildschirm genügt, um ein Bild zu vergrößern.
Der Touchscreen hat aber nicht nur Vorteile. Er kann nur mit der bloßen Haut gesteuert werden. Auf die Befehlseingabe per Handschuh oder Stift reagiert das Gerät nicht.
Schwäche zeigt das iPhone auch beim E-Mail-Schreiben. Zwar ist das Eingabeprogramm leicht erlernbar, aber nicht immer treffen die Finger auf Anhieb die Buchstaben auf der virtuellen Tastatur.
Wer Funktionen wie Sprachaktivierung und den schnellen Zugang zu Anruflisten gewohnt ist, muss auf sie verzichten. Punkten kann das Gerät dann wieder mit seiner guten Sprachqualität. Auch die Visual Voicemail gehört zu den Stärken des Telefons. Damit können einzelne Sprachnachrichten gezielt und unabhängig von der Chronologie ihres Eingangs abgerufen werden. Der Akku hält verhältnismäßig lange und lässt sich schnell aufladen.
Wesentliches Manko: Er lässt sich nicht vom Benutzer auswechseln, sondern muss inklusive Gerät eingeschickt werden.
Das Handy als Entertainer
Die Leistungen des iPhone als Entertainer sind top. Laut Stiftung Warentest enthält das neue Handy den besten MP3-Spieler unter allen Handys. Gelobt wird vor allem die Tonqualität.
Was das iPhone nicht hat
Apples neues Familienmitglied hat weder UMTS noch GPS-Empfang. Folglich kann das Handy kaum größere Datenmengen übertragen. Permanenter E-Mail-Empfang ist ausgeschlossen, weshalb sich das Handy für Manager weniger eignet. Für den privaten Einsatz reicht die Onlinetechnik allerdings aus. Das Surfen im Internet ist aber eher ein zeitaufwendiges Vergnügen.
Alles hat seinen Preis
Das alles ist nicht billig. Wer auf den schicken Kommunikator nicht verzichten will, muss tief in die Tasche greifen.
Zum Kaufpreis von 399 Euro kommen auch noch der Bereitstellungspreis (einmalig 25 Euro) und ein 24-Monatsvertrag mit speziellen Tarifen hinzu. Der günstigste Tarif (Complete M) kostet 49 Euro im Monat. Unter 1.600 Euro für den Zweijahresvertrag kommt der Kunde nicht weg.
Im günstigsten Tarif M hat der Kunde 100 (inkl. 40 SMS) Minuten inklusive, beim 69 Euro teuren L-Tarif 200 und beim 89 Euro teuren XL-Tarif 1000 Minuten. Jede weitere Minute kostet 39 Cent.
In Deutschland gibt es das iPhone exklusiv bei T-Mobile. Für SIM-Karten anderer Anbieter ist das Telefon gesperrt.
Der ausführliche Bericht findet sich im Internet unter: www.test.de
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