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    Home Geldseligkeiten Energiepreise: Es ist nicht alles Gold, was glänzt
    « Glosse: Das Gebet eines Pendlers | Schlösser, Parks und Herrenhäuser »
    08.11.2007

    Energiepreise: Es ist nicht alles Gold, was glänzt

    Der Strom aus der Streckdose ist immer gleich, nicht aber der Lieferant. Mittlerweile gibt es Sparangebote wie Sand am Meer, der Trend geht hin zu Öko-Strom, und es ist leicht den Anbieter zu wechseln. Aber nicht jede Offerte ist wirklich günstig. Die Zeitschrift FINANZtest hat die Angebote untersucht, erklärt die Tücken der Verträge und nennt die günstigsten Öko-Anbieter.

    Ein Beispiel für einen Tarif mit Tücken sind die vermeintlich billigen Kilowattstunden von Flexstrom. Hier kann die Stromrechnung ziemlich teuer werden. Warum? Um das Angebot von Flexstrom in Anspruch zu nehmen, muss man finanziell flexibel sein und für ein Jahr im voraus zahlen. Die Investition ist nach Ansicht der Tester eher unrentabel für den Verbraucher: Verbraucht der Kunde weniger Strom als geplant, gibt es kein Geld zurück. Verbraucht er mehr, wird er erneut zur Kasse gebeten (jede Kilowattstunde wird mit bis zu 10 Cent separat berechnet). Fazit: Schon bei relativ geringfügigen Abweichungen im Stromverbrauch ist Flexstrom gar nicht mehr so günstig. Wer am Ende nicht mehr zahlen will, muss die verschiedenen Angebote und Tarife genau miteinander vergleichen.

    Dasselbe gilt, wenn der Gas-Lieferant gewechselt werden soll. Nur ist hier die Auswahl für den Kunden sehr viel übersichtlicher. Bundesweit ist nur E wie Einfach zu haben. Das Unternehmen verspricht einen Gaspreis, der 2 Cent unter dem Tarif des örtlichen Versorgers liegt. Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Oft sind Alternativtarife der örtlichen Gas-Versorger günstiger. Wie beim Strom führt auch hier kein Weg an einer genauen Prüfung anhand der Stromrechnung des Vorjahrs vorbei.

    Tipp: Stehen Sie den attraktiven Angebote kritisch gegenüber. Die Versorger versprechen mitunter mehr als sie halten können. Nicht vorschnell den Anbieter wechseln, sondern erst einmal die verschiedenen Tarife auf versteckte Kosten prüfen und mit den aktuellen Preisen vergleichen.

    Die Stiftung Warentest schlägt eine Schneise in den Dschungel der Stromtarife und gibt Tipps für den Stromanbieterwechsel.

    mihdas | 08.11.2007 08:40

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