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Samstag |
18.11.2006 |
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| Bundesnetzagentur erzwingt niedrigere Gebühr |
Mobilfunknetzbetreiber bitten für die Weiterleitung von Gesprächen aus anderen Netzen kräftig zur Kasse. Die Bundesnetzagentur hat dem Wucher nun einen Riegel vorgeschoben. Um 20 Prozent müssen die Betreiber die so genannten Terminierungsentgelte senken. Für T-Mobile bedeutet das eine Verringerung des Entgeltes um 2,22 Cent auf 8,78 Cent die Minute. Die beiden kleinen Anbieter E-Plus und O2 Germany dürfen ab dann nur noch 9,94 Cent verlangen, 2,46 Cent weniger als bisher. Für Vodafone D2 steht eine Entscheidung noch aus.
Kritik gibt vor allem von der Konkurrenz, wie die FTD berichtet. Gutachten hätten auf eine Absenkung von fünf bis sechs Cent hingedeutet. Mit den Gebühren machen die Mobilfunknetzbetreiber einen Großteil ihres Umsatzes. Ob sich nun für Verbraucher, die in Mobilfunknetze telefonieren, etwas ändern wird, ist ungewiss. „Wir hoffen, dass die Preise sinken werden und appellieren an die Betreiber“, sagte Patrick von Braunmühl vom Verbraucherzentrale Bundesverband gegenüber der Schweriner Volkszeitung.
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