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Dienstag |
24.07.2007 |
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| Überladene Motorräder sind ein Risiko |
Im Unterschied zu Autofahrern müssen sich Biker beim Gepäck einschränken. Ein Überladens Motorrad bringen Risiken mit.
Als Zuladung sind bei einem vollgetankten Bike mit Serienausstattung meist kaum mehr als 200 Kilogramm drin, teilweise sogar noch deutlich weniger, schreibt die DEKRA in einer Pressemitteilung. Mit dem zusätzlichen Gewicht der Motorradbekleidung reicht es oft nur noch für ein überschaubares Urlaubsgepäck. Mehr als in den Richtwerten der Hersteller angegeben, sollten Biker keinesfalls draufpacken, raten die Sachverständigen von DEKRA. Voll beladene Motorräder haben einen höheren Schwerpunkt und neigen daher ohnehin stärker zum gefürchteten “Pendeln”. Sie sind schwieriger in der Spur zu halten und können schneller ausbrechen - zum Beispiel bei Seitenwind oder beim Überholen eines Lkws. Zudem verlängert sich der Bremsweg und die Reifen heizen bei längeren Touren stark auf. Bei überladenen Motorrädern verstärken sich diese Effekte auf gefährliche Weise: Die Maschine ist nur noch schwer zu beherrschen und kann in Grenzsituationen zum Sicherheitsrisiko werden. Wer das Gepäck auf dem Bike verteilt und im Zweifel nachwiegt, wird auf der Tour durch besseres Fahrverhalten belohnt, so die DEKRA. Schwere Dinge wie Werkzeug gehören in den Tankrucksack nahe am Fahrzeugschwerpunkt. Der davon weiter entfernte Gepäckträger und der Topcase sind für die leichteren Utensilien vorgesehen. Das Limit der Seitenkoffer liegt je nach Hersteller zwischen 5 bis 15 Kilogramm.
Tipp: Der Autozug der Deutschen Bahn ist auch beliebt bei Motorradfahrern. Die Beförderungszahlen von Motorrädern zeigen jedenfalls, dass immer mehr Motorradfahrer den Autozug nutzen. Tipps zur Reise mit dem Autozug gibt es bei weltbericht.de.
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