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Freitag |
12.10.2007 |
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| Streik bleibt in NRW vertretbar |
Heute am Bahnhof Köln-Ehrenfeld: Nur ein Bruchteil der üblichen Wartenden führte zu einer überraschenden Situation. Der RE1 nach Hamm kam exakt pünktlich, um diese Uhrzeit eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. An den gegenüberliegenden Gleisen fielen hingegen die S-Bahnen aus: Die Automatenstimme verkündete dies alle paar Minuten. Am Köln Hbf und Düsseldorf die gleiche Sicht: Verkehr auf fast allen Schienen, von Streikenden im schnellen Blick nichts zu sehen. In anderen Städten und Regionen sieht es dahingegen deutlich anders aus, wie die Deutsche Bahn ausführlich auf ihrer Website berichtet. Zitat:
“Im Regional- und S-Bahn-Verkehr fahren bundesweit 50 Prozent aller Züge. Schwerpunkte der Streikaktionen betreffen derzeit unter anderem die S-Bahnen in München, Stuttgart und Halle/Leipzig sowie Rostock. Bei der Berliner und bei der Hamburger S-Bahn fahren die Züge im 20-Minuten-Takt.
Massiv betroffen ist der Regionalverkehr in den neuen Bundesländern, insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Dort, wo es möglich ist, bietet die Bahn Ersatzverkehre mit Bussen an. Ebenfalls erheblich betroffen ist der Regionalverkehr in Baden-Württemberg und in Nordrhein-Westfalen.”
Die Situation kann sich natürlich im Verlaufe des Tages noch verschärfen: Von 2 Uhr bis 24 Uhr streikt die Lokführergewerkschaft GDL heute. Aber am Wochenende und am Montag und Dienstag will sie nicht streiken und Bahnchef Mehdorn am Montag ENDLICH ein neues Angebot vorlegen.
Tipp: Zum Glück gibt es ja im Web gute Informationen über Verspätungssituationen. Kleiner Geheimtipp: Unter http://home.arcor.de/e.lauterbach/auskunft/an-ab_s.html erreichen Sie die Website von DB-Dialog, auf der minutengenaue Verspätungsinformationen sowie ausführliche Gründe angegeben sind.
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