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Freitag |
18.01.2008 |
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| Rodelbahnen in den Alpen |
Mit Schwung ins neue Jahr: In den Alpen und in den deutschen Mittelgebirgen gibt es mehrere Möglichkeiten für eine rasante Schlittenfahrt und eine schwungvolle Alternative zum Skifahren. Der ADAC hat aktuell mehrere Rodelbahnen zusammengestellt.
Deutschlands längste Abfahrt für Schlittenfahrer führt vom Wallberg am Tegernsee auf 6,7 Kilometern ins Tal. Bergauf geht es mit der Gondel, Leihschlitten kosten fünf Euro pro Tag.
In Bernau im Schwarzwald bringt ein Pistenbully-Taxi die Rodler an Wochenenden ab 10.30 Uhr im Stundentakt zum Startpunkt. Vor der dreieinhalb Kilometer langen Abfahrt stärkt man sich in der Krunkelbachhütte.
Bis ein Uhr nachts ist die Schlittenbahn unterhalb der Gerlossteinwand im österreichischen Zillertal beleuchtet. Auf sieben Kilometern geht es in langen Schleifen ins Tal nach Hainzenberg. Die letzte Bahn nach oben fährt um 21.15 Uhr.
Im schweizerische Bergün (Graubünden) ist schon das Hinaufkommen ein Spektakel: Wie ein Korkenzieher zwirbelt sich die Trasse der Rhätischen Bahn von Bergün hinauf nach Preda. Über die gesperrte Passtraße geht es anschließend ziemlich flott auf vier Kilometern ins Tal. Bis spät in die Nacht fahren die roten Züge im 30-Minutentakt, Schlitten werden gegen Gebühr verliehen.
Tipp: Der ADAC rät, eigene Schlitten nicht in der Dachbox zu transportieren, da diese für die Mitnahme meist zu flach sind. Besser ist der Transport im Kofferraum, oder – mit Spanngurten gesichert – auf dem Dachträger. Für die Autofahrt in die Berge gehören Schneeketten ins Gepäck, Winterreifen sind Pflicht. Weitere wichtige Hinweise und hilfreiche Tipps gibt es im Dossier zum Thema Autourlaub bei weltbericht.de
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