|
« Reisebuchungstrend Internet |
Höhere Bußgelder für Raser » |
 |
 |
 |
Dienstag |
02.10.2007 |
|
|
| Nordamerika: Gefährliches Virus geht um |
In Kanada und den Vereinigten Staaten grassiert derzeit ein Virus, das das West-Nile-Fieber auslöst. Der Krankheitserreger wird durch Mückenstiche übertragen und kann nicht mit einer Schutzimpfung bekämpft werden. Experten raten Nordamerika-Reisenden deshalb dazu, Mückenschutzmittel zu verwenden.
Nach Auskunft des Centrums für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf hat das West-Nile-Fieber ähnliche Symptome wie eine Grippe. Drei bis sechs Tage nach dem Mückenstich treten Fieber und Muskelschmerzen auf, etwas später kommen Schwellungen der Lymphknoten hinzu. Etwa ein Drittel der Erkrankten entwickelt zusätzlich an Brust, Rücken und Armen einen Hautausschlag. „Bei einigen Infizierten kommt es zu neurologischen Erscheinungen wie Hirn- oder Hirnhautentzündung. Vor allem bei älteren Menschen kann das West-Nile-Fieber sogar tödlich verlaufen“, erläutert Dr. Tomas Jelinek, wissenschaftlicher Leiter des CRM.
Laut CRM sind die Zahl der West-Nile-Fieber-Infektionen in diesem Jahr rapide angestiegen. Allein in Kanada wurden bis Anfang September 2007 knapp 1800 Fälle entdeckt, im gesamten vergangenen Jahr waren es weniger als 130.
Das CRM empfiehlt Nordamerika-Reisenden, sich in einer Apotheke über geeigneten Mückenschutz zu informieren. Ein Verzeichnis von Apotheken mit reisemedizinisch geschultem Personal hat das CRM auf seiner Website veröffentlicht.
Tipp: Unter dem Titel “Leiden auf Reisen” haben weltbericht-Autoren Informationen und Tipps gesammelt, die Ihnen nicht nur bei der Zusammenstellung Ihrer Reiseapotheke helfen.
|