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Donnerstag |
21.06.2007 |
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Neue Handykosten im Ausland |
Zum 30. Juni treten die neuen Preisobergrenzen für Handy-Auslandsgespräche in kraft. Maximal 58,3 Cent pro Minute kosten dann abgehende und 28,6 Cent eingehende Anrufe im EU-Ausland. Doch nicht jeder Netzbetreiber stellt den Tarif automatisch um.
Pünktlich zur Urlaubszeit wird das Telefonieren im Ausland günstiger. Ermöglicht wird das durch den neue EU-Tarif, der von der EU als Reaktion auf zuvor sehr hohe Preise kürzlich eingeführt wurde. Dem nach kosten abgehende Handygespräche aus dem europäischen Ausland maximal 58,3 Cent pro Minute, Anrufe aus Deutschland auf das eigene Handy dürfen nur noch maximal 28,6 Cent pro Minute kosten. Doch die Umstellung auf den Roamingtarif läuft nicht bei jeden Netzbetreiber automatisch, wie nun die Telekommunikationsplattform teltarif.de warnt.
Konkreter Überblick
T-Mobile Kunden, die bisher den Weltweit-Tarif nutzten werden automatisch auf den EU-Tarif umgestellt. Verbraucher andere Handygesellschaften und nicht Weltweit-Tarif-Kunden von T-Mobile müssen sich um einen schnellen Tarifwechsel selbst kümmern. “Der Mobilfunkanbieter hat bis Ende Juli Zeit, seine Kunden über neue Tarife, welche die EU-Höchstgrenzen nicht übersteigen, zu informieren. Entscheidet sich der Kunde für ein Angebot, wird dem Anbieter ein weiterer Monat für die Schaltung eingeräumt”, fasst Martin Müller vom teltarif.de zusammen.
Umstellung einfordern
Um schon diesen Sommer den EU-Tarif zu nutzen rät Teltarif.de und auch Viviane Reding EU-Kommissarin für Informationsgesellschaft und Medien den Verbrauchern, selbst aktiv zu werden. Mit einer schriftlichen Aufforderung zu Umstellung auf den neuen Roamingtarif beim heimischen Mobilfunkanbieter besteht nämlich Anrecht auf eine schnelle Schaltung. “Bevor man jedoch im Urlaub munter drauf los telefoniert, sollte in jedem Fall eine Bestätigung der Umstellung auf den günstigeren Roamingtarif abgewartet werden”, so Müller.
Tipp: Einen Musterbrief zur Roamingumstellung bietet teltarif.de zum Download an. Übrigens: Nicht nur das telefonieren im Ausland kann teuer werden. Auch durch die eingeschaltete Mobilfunkbox könnte eine Kostenfalle entstehen. Geht die Mailbox im Ausland ans Telefon, dann bezahlt der Angerufene zum einen die Roaming-Gebühr für die Vermittlung des Anrufs ins Ausland. Da aber keiner abnimmt, wird zum anderen auch noch einmal die normale Auslandsgebühr für die Rückleitung des Gesprächs zur deutschen Mailbox fällig. Aus diesen Grund sollte bereits im Heimatland die absolute Rufumleitung eingeschaltet werden. Diese und weitere Tipps zum Telefonieren im Ausland finden Sie im Weltbericht.de-Dossier Handy im Urlaub.
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Am 2. August 2007 um 11:32 Uhr
[...] Eu besteht nun seit gestern ein einheitlicher Tarif und somit gelten ab dem 1 August 2007 die neuen Handykosten im Ausland. So wird für ein Telefonat ins Ausland maximal 0,29 Euro in der Minute fällig und ein [...]