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Mittwoch |
12.09.2007 |
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| Medikamentenfälschung in Afrika |
Da derzeit viele gefälschte Medikamente im Umlauf sind, sollten Reisende den notwendigen und vorhersehbaren Bedarf an Medikamenten für eine Auslandsreise besser in Deutschland zusammenstellen. Das Centrum für Reisemedizin warnt so aktuell vor Fälschungen in Afrika.
Das Centrum für Reisemedizin empfehlt Reisenden, sich eine Reiseapotheke in Deutschland zusammenzustellen, da es derzeit vor allem aus Kenia und Nigeria Meldungen gibt über einen hohen Anteil von gefälschten Medikamenten auf dem Markt. In Kenia sind davon besonders die Malaria-Mittel betroffen. “Wir wissen insbesondere aus Ländern in Afrika aber auch in Asien, dass dort immer wieder zahlreiche sogenannte Fakes in den Handel gelangen. 50 bis 70 Prozent der Medikamente sind in manchen Regionen betroffen”, sagt Dr. Tomas Jelinek, wissenschaftlicher Leiter des CRM.
Für den Fall, dass trotz aller Vorsorge Medikamente im Reiseland gekauft werden müssen, gibt das CRM folgende Tipps:
- 1.) Im Ausland Medikamente grundsätzlich nur in einer Apotheke kaufen - möglichst in einer Großstadt und keinesfalls auf Märkten oder bei fliegenden Händlern.
- 2.) Niemals unkonfektionierte Arzneimittel wie lose Tabletten, abgefüllte Tropfen, Säfte, Salben etc. kaufen.
- 3.) Keine Arzneimittel verwenden, deren Verpackung mangelhaft, beschädigt oder verschmutzt ist, auf der der Name des Mittels, des Herstellers, die Chargennummer oder das Verfallsdatum fehlen.
- 4.) Die Lagerungshinweise beachten und keine Medikamente verwenden, deren Verfallsdatum schon überschritten ist.
Tipp:
Die Zusammenstellung der Reiseapotheke ist gar nicht so schwer: Neben wichtigen Medikamenten gehört hier beispielsweise auch eine Schere oder Sonnenmilch hinein, wie weltbericht.de informiert.
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