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Donnerstag |
20.09.2007 |
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| Hotelpreise fallen: Außer in Düsseldorf und Hamburg |
Eine Untersuchung zeigt, dass Hotelübernachtungen in fast allen deutschen Großstädten zum Teil deutlich billiger geworden sind. In Frankfurt am Main fielen die Preise durchschnittlich um 25 Prozent.
Hotelübernachtungen in deutschen Städten sind im Schnitt günstiger geworden. Laut einer Untersuchung des Buchungsportals hotels.com sanken die Hotelpreise im zweiten Quartal 2007 in den meisten deutschen Großstädten. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnten die Gäste demnach um durchschnittlich neun Prozent billiger übernachten. Als Grund für diese Entwicklung wurde unter anderem die Fußball-WM im vergangenen Jahr benannt, die die Hotelpreise 2006 ansteigen ließ. Von den Preisnachlässen in den anderen Städten unbeeindruckt zeigten sich die Hoteliers in Düsseldorf und Hamburg. Hier zahlen die Gäste mehr als im Vorjahr.
Frankfurt 25 Prozent günstiger
Den größten Preissprung nach unten machten die Angebote in Frankfurt am Main, wo die Zimmer nun um 25 Prozent günstiger sind als im zweiten Quartal 2006. Auch in Nürnberg, Leipzig und Stuttgart fielen die Zimmerpreise. Wer dagegen zwischen April und Juni in einem Düsseldorfer Hotel übernachtete, musste etwa vierzehn Prozent mehr bezahlen als noch vor einem Jahr. Im benachbarten Köln verlangten die Hoteliers für die selbe Leistung deutlich weniger. Dort fielen die Preise um durchschnittlich sechzehn Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Der Durchschnittspreise in absoluten Zahlen: Düsseldorf ist mit 129 Euro pro Zimmer und Nacht bundesweit am teuersten, gefolgt von Stuttgart mit 122 Euro. Die günstigsten Preise für Übernachtungen bezahlen die Gäste in Leipzig mit 100 Euro und in Berlin mit 99 Euro.
Tipp:
Dass die Fotos und die Beschreibung der Hotels nicht unbedingt mit der Realität übereinstimmt, erleben gerade die Urlauber von Pauschalreisen. Die Reisekatalogsprache hat so ihre Tücken. „Hotel in verkehrsgünstiger Lage“ bedeutet dann manchmal, dass die Autobahn oder Schnellstraße direkt vor der Tür vorbeifährt. In Deutschland ist das Sterne-System zumindest recht aussagekräftig.
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