|
« Billige Beißer |
VoIP: Spit und Vishing » |
 |
 |
 |
Sonntag |
08.10.2006 |
|
|
| Flugreise: Preise sollen fl�gge werden |
Preisabsprachen sind eigentlich verboten. Eigentlich. Bei Fluggesellschaften waren sie jedoch Gang und Gebe, natürlich nur zum Wohl des Passagiers, was sonst. Denn die fliegen auf einer Reise manchmal mit unterschiedlichen Fluggesellschaften, haben aber nur ein Ticket. Brauchen ihr Gepäck bei Transitflügen nicht extra abholen und wieder einchecken. Interlining heißt das Spielchen unter Experten, bei dem sich die betroffenen Airlines auch immer auf einen gemeinsamen Preis für das Ticket geeinigt haben. Die EU-Kommission will diesen Klüngel nun verbieten, die Fluggesellschaften sollen sich endlich auch an europäische Wettbewerbsregeln halten.
Der Grund: Wie die Netzeitung schreibt, ist sich die EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes nicht sicher, ob die Preisabsprachen den Passagieren auf ihren Reisen innerhalb der EU tatsächlich nutzen. In Zukunft soll gar nicht mehr preislich gemauschelt werden, geht es nach dem Willen der Kommissarin: Neben europäischen Strecken soll das Abspracheverbot ab Juli 2007 auch für Flüge in die USA und nach Australien gelten, für alle anderen ab November 2007.
In diesem Zusammenhang möchte ich die EU und ihre Institutionen mal loben: Sie sind ja oft berechtigt stark in der Kritik, aber in bezug auf Verbraucherthemen, wie etwa Rechte oder Liberalisierung von verkorksten Märkten wäre hier in Deutschland und in der EU deutlich weniger Bewegung.
|