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Dienstag |
23.10.2007 |
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| Deutsche igonrieren Klimawandel beim Reisen |
Trotz aller Ängste vor dem Klimawandel – wenn es um den Sommerurlaub geht, spielt der Umwelt- und Klimaschutz, laut einer jüngsten Studie des Europäischen Tourismus Instituts (ETI), für 93 Prozent der Deutschen keine Rolle.
Eine Studie des Europäischen Tourismus Instituts (ETI) ergab, dass trotz des Klimawandels 93 Prozent der Deutschen nicht auf ihren Sommerurlaub verzichten. „Das zeigt ganz klar: Umweltschutz und Klimaschutz ist für die ‚Reise-Weltmeister’, die deutschen Urlauber, derzeit noch nicht relevant“, so Prof. Heinz-Dieter Quack, Leiter des Europäischen Tourismus Instituts (ETI) in Trier. Von den wenigen Sommerurlaubern, für die nach eigenen Angaben die Klimadebatte 2007 eine Rolle spielte, verzichteten knapp 45 Prozent bewusst auf eine Reise mit dem Flugzeug, rund 35 Prozent suchten sich ein näheres Reiseziel aus.
Bei der Wahl der Verkehrsmittel bleiben die Deutschen sich auch nach Debatten über CO-2-Emissionen treu: Nach wie vor reisen sie in erster Linie mit dem Auto in den Urlaub. Für rund ein Drittel (29 Prozent) aller befragten Urlauber ist das Flugzeug das Fortbewegungsmittel der Wahl. Damit hat sich die Wahl dieses Verkehrsmittels im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. Die Reise mit der Bahn sei beliebter geworden. 5 Prozent mehr als im Vorjahr nutzten diese Verkehrsmittel. Nur acht Prozent der Befragten erklärten, ihr Sommerurlaub sei ein Fahrradurlaub gewesen.
Tipp: Die sparsamste- und umweltfreundlichste Art aller Urlaube ist immer noch der Balkonurlaub. Herrscht Ebbe in der Urlaubskasse, kann Balkonien trotzdem Erholung bringen. Wie Sie daheim richtig entspannen, verrät der Weltbericht-Ratgeber Balkonurlaub.
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