|
« Bahnpreise: “Affront gegen die Kunden” |
Codesharing: Getauschte Flugzeuge » |
 |
 |
 |
Donnerstag |
11.09.2008 |
|
|
Das war der Sommer |
Wo haben die Deutschen ihren Urlaub verbracht, was waren die Schrecken des Sommers? Die Buchungsportale ab-in-den-urlaub.de und holidaycheck.de ziehen Bilanz.
Hoch im Kurs der Online-Buchungen hätten in diesem Jahr vor allem die Türkei mit Antalya gestanden, so ab-in-den-urlaub.de. Der “sommerliche Dauerbrenner Mallorca” sei von rund 14 Prozent der Urlauber gebucht worden, die Badeorte Hurghada in Ägypten, Monastir in Tunesien und die Insel Gran Canaria (zu Spanien) folgen auf der Liste der meistgebuchten Ziele.
Was wird gebucht? Was bei der Wahl der Reiseziele vornehmlich zähle, sei das Preis-Leistungs-Verhältnis, hat das Reisebüro ermittelt. Am beliebtesten seien die Vier-Sterne-Hotels, die im Internet von über der Hälfte der Buchenden gewählt wird, ein weiteres Drittel buche drei Sterne. Luxus-Hotels mit fünf Sternen haben demnach acht Prozent und Zwei-Sterne Hotels nur sechs Prozent gebucht.
Wer reist wie? “Sehr reiselustig zeigen sich die Mittzwanziger und Urlauber in den Vierzigern”, so die Experten von ab-in-den-urlaub.de. Etwa zwei Drittel der Deutschen reisen zu zweit, knapp dreißig Prozent in der Familie, zu dritt oder zu viert. Alleine machen sich immerhin zwölf Prozent der Internet-Bucher auf den Weg. Eine weitere Erkenntnis nach sechs Ferienwochen: “Die Deutschen verreisen klassisch für eine oder zwei Wochen, oft wird zwischendurch ein Kurztrip mit drei bis fünf Tagen eingeschoben.”
Was waren die “Aufreger”? “Hygiene”, nennt das Hotelbewertungsportal Holidaycheck.de als ersten Punkt. Verschmutzte Hotels mit heruntergekommenen Zimmern und mangelnde Sauberkeit würden am häufigsten genannt. Auch “das Essensangebot und die Qualität der Speisen” hätten den Deutschen die Urlaubsfreude verdorben. Service und Gastfreundschaft hätten zudem oftmals “stark zu wünschen übrig” gelassen, wie “Stefan” aus einem griechischen Urlaubshotel berichtet: „Uns schlug die offensichtliche Ignoranz einer Hotelführung entgegen.” Zu regelmäßigem Ärger hätten auch, so das Fazit von Holidaycheck.de, die Überbuchung von Hotels und Baustellen an der Hotelanlage geführt.
|