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Mittwoch |
27.06.2007 |
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| Cyberkriminelle machen keine Ferien |
Fremde Internetverbindungen und Internetcafés in fernen Ländern bieten oft nicht genügend Schutz vor Internetbösewichten. Deshalb sollten Urlauber hier besonders vorsichtig mit sensiblen Daten umgehen. Tipps rund um den Urlaubsschutz vor Cyberkriminellen.
Auch im Urlaubsgebiet sind Touristen nicht sicher vor Onlinebetrug und Datendiebstahl, warnt der Securityspezialist G DATA in einer Pressemitteilung. Immer beliebter sei bei Touristen der Versand von Urlaubsgrüßen per E-Mail oder der Abruf des Kontostands zwecks Überprüfung der Urlaubskasse. G DATA rät hier zur Vorsicht bei der Nutzung von fremden WLANs und beim Besuch von Internetcafés, denn viele Betreiber würden komplett auf den Einsatz von effektiven Security-Lösungen verzichten. Die Rechner seien so hochgradig mit Malware infiziert. Ein weiteres Einfalltor für Datendiebe können demnach kostenlos in Hotels angebotene Internetzugänge darstellen - auch hier sollten Reisende mit Vorsicht agieren. Ralf Benzmüller, Leiter G DATA Security Labs: “Die Eingabe von persönlichen Daten ist gerade in Internetcafés äußerst gefährlich. Von Online-Einkäufen per Kreditkarte oder Online-Banking ist absolut abzuraten. Neben der Gefahr durch Spyware - die Daten automatisch an Kriminelle weiterleiten - ist der Mitschnitt des gesamten Datenverkehrs durch den Betreiber natürlich möglich.”
G DATA gibt Urlaubern sechs Tipps:
- Geben Sie keine persönlichen Daten in Internetcafés oder öffentlichen Terminals ein.
- Löschen Sie nach der Session alle temporären Dateien des Browsers.
- Richten Sie am besten vor Reiseantritt eine so genannte Wegwerf-Adresse ein, z. B. bei www.Spamgourmet.com oder anderen Anbietern.
- Verzichten Sie während Ihres Urlaubs auf Online-Shopping.
- Geben Sie keine Kreditkarteninformationen ein.
- Falls Sie WLAN-Hotspots, Netzwerke in Hotels oder Cafes mit dem eigenen Notebook nutzen, sollten Sie eine InternetSecurity-Suite mit leistungsfähiger Firewall einsetzen. Zusätzlich ist eine Verschlüsselung der Festplatte und ein Vollbackup ihrer Daten zu empfehlen. Sollte es zum Diebstahl des Notebooks kommen, sind so wenigsten Ihre persönlichen Daten gesichert und vor fremden Zugriffen geschützt.
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