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“Helfen können nur die Haushüter” » |
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Donnerstag |
19.06.2008 |
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| Aussetzen, nein Danke! |
Wohin kommt der Hund im Urlaub? Was tun mit der Katze während der Ferien? Bei wem der Zoo nicht mitreisen kann, braucht hilfsbereite Nachbarn. Oder einen Hundesitter. Oder einen Platz in einer Tierpension. Die Experten der Fachmarktkette “Fressnapf” geben Tipps, wie und wo man Haustiere in der Urlaubszeit artgerecht unterbringen kann.
Die Tierpension
Sie bringen Ihr Tier in ein vorübergehendes Zuhause mit fachkundiger Betreuung. Es gibt kleine, familiäre Tierpensionen, die nur eine oft stark begrenzte Zahl an Tieren aufnehmen können. Und es gibt - oft
draußen im Grünen - Tierhotels mit großer Aufnahmekapazität und einem Betreuungsangebot für die Tiere. In jedem Fall sollten Sie auf Sauberkeit und artgerechte Haltung achten. Vorsicht bei Pensionen, die keinen
Impfausweis verlangen oder überzogene Preise fordern. Angemessen ist je nach Ausstattung und Service der Pension ein Preis zwischen günstigen 10 und eher happigen 50 Euro pro Tag. Zusatzleistungen wie Pflege- oder
Beschäftigungsprogramme werden häufig extra berechnet.
Ein Haussitter
Ihr Haustier bleibt während Ihrer Abwesenheit in seinem gewohnten Lebensumfeld. Der Haussitter wohnt während Ihrer Abwesenheit im Haus oder in der Wohnung und kann sich so auch um Post und Blumen kümmern.
Dafür fallen in der Regel Kosten von etwa 40 bis 50 Euro pro Tag an. In größeren Städten kommen Haus- oder Tiersitter auch nur zu vereinbarten Zeiten ins Haus, um das Tier zu versorgen. Machen Sie sich rechtzeitig ein
Bild über die betreffende Person und testen Sie, ob er oder sie wirklich mit Ihrem Tier umgehen kann. Informationen über Haussitter finden Sie beispielsweise beim Verband Deutscher Haushüter-Agenturen e.V..
Nachbarn, Freunde und Verwandte
Je nach Tier und Pflegeaufwand sind Ihre Schützlinge dort am besten aufgehoben. Manche freuen sich auch, selbst ein “Haustier auf Zeit” zu haben oder Gesellschaft für ihr eigenes zu bekommen. Eine solche Betreuung muss gut vorbereitet sein, damit auch Ungeübte sich mit dem Tier vertraut machen und es optimal versorgen können.
Tierheime
In Ferienzeiten geraten die Heime an ihre Grenzen, weil sie zusätzlich Tiere aufnehmen müssen, die von ihren Besitzern ausgesetzt wurden. Trotz der maximalen Auslastung bieten manche Tierheime aber Urlaubspflegeplätze
an, die bei einem Tagessatz von etwa 10 Euro liegen. Das Tierheimpersonal kann aber kaum gewährleisten, Ihrem Haustier die gewohnte individuelle Fürsorge zu geben.
Wer reist mit?
Wer sein Haustier mit in den Urlaub nehmen kann, hat für sich und das Tier die beste Lösung gefunden, so die Experten. Doch nicht alle Haustiere reisen gut und gerne: Während sich Hunde problemlos der Familie anschließen, bleiben Katzen lieber in vertrauter Umgebung. Mit Kleintieren zu reisen ist risikoreich, weil sie empfindlich auf veränderte Temperaturen reagieren. Auch Vögel vertragen Hitze und ungewohnte Umgebung schlecht.
Tipp: Der Deutsche Tierschutzbund e.V. bietet mit der Aktion “Nimmst du mein Tier, nehm’ ich dein Tier” Urlaubs-Hilfe an. Ziel der Aktion ist es, Urlaubsplätze möglichst im Tausch zu vermitteln.
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