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Neue Regel und höhere Strafen auf Luxemburgs Straßen » |
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Montag |
14.04.2008 |
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| ADAC-Test: Tiersicherung im Pkw |
Der ADAC hat in einem umfangreichen Systemvergleich getestet, wie und ob Sicherungssysteme bei Unfällen die Verletzungsgefahr für Mensch und Haustier mindern.
Der ADAC Test ergab, dass Transportboxen im Fußraum der Rücksitze oder im Laderaum direkt hinter den Sitzlehnen in Kombination mit einem Trenngitter die sicherste Möglichkeit sind, Tiere im Auto zu befördern. . Überhaupt nicht gut sei, die Hunde mit einem Haltegeschirr am Rücksitz zu befestigen. Das Geschirr ist nicht stabil ausgeführt und erlaubt zu viel Vorverlagerung. Im Test ist ein Karabinerverschluss zerbrochen und der Testdummy schoss unmittelbar durch das Auto. Schwere Verletzungen für Tier und Fahrzeuginsassen sind vorhersehbar.
Bedingt empfehlenswert sind Geschirre mit breiten Gurten und Metallverschlüssen, die das Tier rechts und links am Körper auf den Sitz fixieren. Dabei sollte die Befestigung beiderseits des Körpers erfolgen und darf kaum Spiel nach vorne aufweisen. Verankert werden muss das Geschirr entweder in den Gurtschlössern. Der ADAC empfehlt Hundebesitzern beim Kauf eines Tierschutzsystems darauf zuachten, dass die Produkte durch ein Crashtestverfahren nach ECE R17, ECE R126 oder DIN 75410-2 überprüft wurden.
Tiersicherung Gesetzliche vorgeschrieben
Nach Paragraf 23 der Straßenverkehrs-Ordnung ist der Fahrer dazu verpflichtet, das Tier richtig zu sichern. Sollte dies nicht der Fall sein, droht ihm möglicherweise ein Verwarnungs- oder Bußgeld von 35- 50 Euro und eventuell Punkte in Flensburg.
Tipp: Nicht nur Hunde sondern auch aller kleinen Tierarten, wie etwa Katzen, Vögel oder Nagetiere, sollten in entsprechend gut belüfteten und gesicherten Transportboxen oder -käfigen reisen, die sie kennen. Bei Hunden muss unbedingt Frischluftzufuhr und ausreichend Raum gewährleistet sein. Weiter Tipps rund um die Reise mit dem Haustier gibt es bei weltbericht.de.
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