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Freitag |
26.10.2007 |
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| Ein Spiegel für Manager |

Foto: Manager Magazin
In unserer Reihe deutscher Wirtschaftsmedien stellen wir heute eine Zeitschrift vor, deren Redaktion ihrer Arbeit im Herzen der alten Handels- und Hansestadt Hamburg nachgeht: das Manager Magazin.
“Wirtschaft aus erster Hand” – mit dieser Dachzeile über dem Namenszug versucht das
Manager Magazin seine exklusive Klientel zu ködern. Das monatlich erscheinende Blatt hat Deutschlands Top-Manager im Visier. Macher mit ebenso hoher Bildung wie Kaufkraft, Entscheider, die exklusive Artikel von Wirtschafts-Insidern wollen und nicht das ökonomische Fast-Food der Nachrichten-Agenturen.
Mit diesem Rezept hält das von Chefredakteur Arno Balzer geführte Magazin erfolgreich Kurs. Von 2004 bis 2007 stieg die verkaufte Auflage um rund 11.000 auf mehr als 131.000 Exemplare ( IVW ).
Das Anzeigengeschäft ist stabil. Von einer solchen Entwicklung kann die Konkurrenz nur träumen. Magazine wie Capital, Euro und Impulse haben im selben Zeitrum kräftig Federn lassen müssen.
Wirtschaft made in Hamburg
Das 1971 gegründete Manager Magazin gehört zu 24,9 Prozent Gruner + Jahr, wo auch die Wettbewerber Capital und Impulse erscheinen, und zu 75,1 Prozent der Rudolf Augstein GmbH (Der Spiegel, Harvard Business Manager).
Für 6,50 Euro pro Ausgabe erwirbt der Leser eine hochwertige Zeitschrift, die sich durch das gediegene Erscheinungsbild von der Konkurrenz abhebt.
Zwölf mal im Jahr gestalten rund 50 Journalisten, Bildredakteure und Layouter ein Heft, das im Schnitt 228 Seiten umfasst.
Das Magazin enthält gut recherchierte Hintergrundberichte und interessante Trends in der Wirtschaft. Der Schreibstil ist lebendig und klar. Im Mittelpunkt stehen nicht endlose Zahlenkolonnen, sondern die Stärken und Schwächen von Managern und Unternehmensführern.
Wie die Texte sollen die Fotos möglichst exklusiv sein. Aber die Redaktion scheut auch nicht vor der Einteilung der Welt in Rankings zurück: “Die 300 reichsten Deutschen”, “Die besten Geschäftsberichte”, “Die Manager des Jahres”. Jedes Heft klingt aus mit der Rubrik “Privat”. Ganz zum Schluss darf der Manager Schwäche zeigen: für Anzüge von Wolfgang Joop, die Jagd oder den neuen Smart CDI.
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