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Donnerstag |
15.02.2007 |
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| Online-Preisvergleiche liegen im Trend |
Der elektronische Handel muss sich immer mehr den Preisvergleichen stellen – zu diesem Ergebnis kommt das Marktforschungsinstitut Nielsen Netratings, das virtuellen Preisvergleichern wie billiger.de und ciao.de einen Besucheranstieg von 21 Prozent im vergangenen Jahr ausgerechnet hat, so die Financial Times Deutschland (FTD).
Die Nase vorn hat dabei das Portal preisvergleich.de, das bei einem Vergleich sämtlicher E-Commerce-Angebote den dritten Platz belegt, hinter Ebay und Amazon. Plätze gewinnen konnten auch Vergleichsportale wie ciao.de, billiger.de und idealo.de. Dagegen haben Händler wie Tchibo und Otto Besucher im Netz verloren. Vielleicht waren sie einfach nicht die Günstigsten. Denn die Online-Preisvergleicher sind nicht so unabhängig, wie sie erscheinen mögen. Denn sie kassieren Provision, wenn sie es schaffen, über ihre Seiten einen Kunden auf die Seiten der Händler zu lotsen. 18 Milliarden Euro wurden in Deutschland im vergangenen Jahr mit dem Online-Handel erwirtschaftet. Der Bundesverband für digitale Wirtschaft will noch höher hinaus. 100 Milliarden Euro lautet das magische Ziel laut FTD, was einem Viertel des Umsatzes des deutschen Einzelhandels entspricht.
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