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Donnerstag |
29.01.2009 |
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Was Zeitungen im Internet machen |
Der Trend ist nicht neu. Während die Print-Auflagen sinken, steigen die Zugriffszahlen auf die die Internetangebote. Wie reagieren die Tageszeitungen, wie wird das gedruckte mit dem digitalen Wort verknüpft, “welche crossmediale Strategie” haben die Verlage? In ihrer dritten Studie “Zeitungen online” haben die Medienberater und -wissenschaftler Steffen Büffel und Sebastian Spang die Webauftritte der hundert größten deutschen Tageszeitungen untersucht und herausgefunden: Foren werden weniger, Videos sind im kommen.
So bieten mittlerweile 82 Prozent der Tageszeitungen Webvideos an (Eigenproduktionen und zugekauft), gegenüber 2006 ist das eine Zunahme von 45 Prozent. Im selben Zeitraum sind auch die Kommentarfunktionen ausgebaut worden (Zunahme: 35 Prozent), 45 von 100 Zeitungen bieten ihren Lesern inzwischen die Möglichkeit, Artikel zu kommentieren. “Mehr als ein Drittel verlangen dafür eine Registrierung”, heißt es in der Studie.
“Näher an den Inhalten”
Die Zahl der Chats und Foren hingegen sei “eingebrochen”: Von mehr als der Hälfte, die in den vergangenen Jahren, bieten aktuell nur noch 39 Prozent der Tageszeitungen Diskussionsforen an. Die Macher der Studie beurteilen diesen Trend posititv, “Userdiskussionen rücken damit näher an die journalistischen Inhalte”, so Spang und Büffel.
Unverändert bleibt die Zahl der Blogs: Ein Drittel der Tageszeitungs-Redaktionen bloggen auf ihren Seiten, 31 Prozent verlinken zu Bookmarking-Anbietern.
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