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Dienstag |
21.11.2006 |
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| Nigeria Connection mal anders |
Wie gut es doch ist, dass ich alle paar Monate mal die Lokalredaktion der WAZ in Essen besuche, zeigt sich an diesem Beitrag. Denn: Der Lokalredakteur Bernd Kassner - kurz: ber - hat sich mittels Mails von lieben Ex-Dikatoren kurzum zum Millionär errechnet. Und ohne meinen Besuch hätte ich von dieser guten Idee nicht erfahren.
Dort werden einem dann per Spam-Mail mit Vorliebe von irgendwelchen Witwen irgendwelcher Ex-Diktatoren Millionen versprochen. Die werden auf das Konto überwiesen, per Western-Union-Scheck geht das Geld abzüglich einer Provision dann zurück nach Afrika oder auch in den Ostblock. Problem: Western-Union-Scheck = Bargeld, Überweisung aus Nigeria = ungedeckt. Sprich: Der hilfreiche Überweiser hat Geld überwiesen, welches er niemals bekommen hat - und er macht sich obendrein auch noch der Geldwäsche schuldig, ein Straftatbestand.
“ber” berichtet über diese Masche sehr amüsant.
Hier im Weblog Geldseligkeiten gibt es zum Thema natürlich auch schon reichlich Meldungen, aktuell zum Beispiel:
Phishing: Alte, neue Tricks der Betrüger
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