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Dienstag |
11.12.2007 |
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| Weniger Baugenehmigungen als im Vorjahr |
Fehlen der Eigenheimzulage wirkt sich aus
Nach der Abschaffung der Eigenheimzulage ist die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen und Häuser in den ersten neun Monaten 2007 drastisch zurückgegangen. Von Januar bis September genehmigten die Behörden den Bau von 136.000 Wohnungen, das waren 31,4 Prozent oder 62.100 Wohnungen weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden berichtete. Hiervon waren 118.000 Neubauwohnungen in Wohngebäuden (32 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum).
Am stärksten ist die Zahl der Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser zurückgegangen - mit einem Minus von 39,8 Prozent beziehungsweise 42,6 Prozent. Bei den Baugenehmigungen für Mehrfamilienhäuser sei die Abnahme mit einem Minus von 14,3 Prozent deutlich schwächer ausgefallen.
Der Grund für die hohen Rückgänge, so vermutet das Statistische Bundesamt, dürfte in der Einstellung der Eigenheimzulage liegen. Für Bauanträge, die vor dem 1. Januar 2006 eingereicht wurden, konnte noch der Anspruch auf die staatliche Förderung geltend gemacht werden.
Bis in das erste Quartal 2006 hinein waren deshalb die Genehmigungszahlen überdurchschnittlich hoch, weil viele Bauherren den Bau ihrer Ein- und Zweifamilienhäuser vorzogen.
Während die Genehmigungszahlen zurück gingen, stieg der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 154 Millionen Kubikmeter (+ 9,2 Prozent). Eine Zunahme von 10,7 Prozent ist hier bei den nichtöffentlichen Bauherren zu verzeichnen. Bei den öffentlichen Bauherren wurde hingegen das Vorjahresergebnis unterschritten
(- 7,5 Prozent).
Quelle: Statistisches Bundesamt
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