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Dienstag |
16.01.2007 |
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| Testergebnis Online-Banking: Nicht genügend Sicherheit |
Die Zeitschrift Finanz-Test hat für ihre neueste Ausgabe den Banken beim Online-Banking hinsichtlich der Sicherheit auf die Finger geschaut.
Ernüchterndes Ergebnis: Nicht überall ist höchste Sicherheit auch der normale Standard. Nur 14 von den 20 getesteten Banken hielten den Ansprüchen der Experten stand. Einfache Pin-Tan-Verfahren, bei denen der Kunde sich mit einer persönlichen Identifikationsnummer (Pin) anmeldet und jeden Auftrag mit einer Transaktionsnummer (Tan) bestätigt, reichen laut den Testern nicht mehr. Aber die Citibank und die Readybank haben das anscheinend noch nicht begriffen, so die Kritik.
Das sicherste Verfahren ist für die Experten das Home Banking Computer Interface (HBCI), für das der Bankkunde allerdings eine Karte, Software und ein Lesegerät braucht. Allerdings bietet nur die Hälfte der getesteten Banken diesen Service an. Ebenfalls mangelhaft: Die Geldhäuser versuchen sich aus der Verantwortung zu ziehen, wenn ihre Kunden Opfer von Betrügern geworden sind, indem sie sie beschuldigen, ihre Sorgfaltspflicht nicht gewahrt zu haben. Doch da wird dem einfachen Bankkunden oft zu viel aufgebrummt. Negativbeispiel Citibank zum Zweiten: Der User soll die Onlineadresse überprüfen, wenn die Startseite erscheint – vollkommen sinnlos, denn Betrüger können Websites in Windeseile fälschen.
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