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Rat rund um die privaten Finanzen? Als freier Journalist schreibt Jörg Stroisch über alle Themen, die unser Geld betreffen.

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« “Geld ist ein Tabu-Thema” | “Deutschland wird von der Krise profitieren” »
12.02.2009

Nicht zu viel Gold

Vor allem in unsicheren Zeiten flüchteten Anleger oft ins Gold. Doch trotz seines Rufs als “sicherer Hafen” könne nicht von einer stabilen Preisentwicklung ausgegangen werden, warnt der Bundesverband deutscher Banken.

In der Vergangenheit habe sich der Goldpreis “erheblich bewegt” - nach unten wie nach oben. Erreichte der Wert einer Feinunze Gold Ende September 2008 noch 870 US-Dollar (etwa 610 Euro), sank er im Oktober 2008 wieder bis auf zeitweise unter 700 US-Dollar.

Wichtige Einflussfaktoren für die Goldpreisentwicklung seien generell der Euro-Dollar-Wechselkurs, der Ölpreis und das politische Umfeld. Anleger sollten deshalb nicht einseitig auf das edle Metall setzen, so der Bankenverband. Die Experten raten deshalb zu einem Depotanteil von maximal 5 bis 10 Prozent. Zudem bringe Gold keine regelmäßigen Erträge, die Rendite sei nur aus einem steigenden Goldpreis zu erzielen.

bendue | 12.02.2009 10:00

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