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Sonntag |
23.12.2007 |
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| Mastercard-Gebühren für Auslandszahlungen aufgehoben |
Gebührenvorteil für Kunden
Nach einer Entscheidung der EU-Kommission muss Mastercard die Gebühren für die Abwicklung von grenzüberschreitenden Kreditkartenzahlungen ändern. Direkt betroffen sind die so genannten Interbankengebühren, die die Händler übernehmen. So sollen auch Kunden davon profitieren.
Banken kassieren zweimal
Bislang kassieren die am Mastercardsystem beteiligten Banken bei Auslandszahlungen doppelt: Bei einer Kreditkartenzahlung bekommt der Händler das Geld von seiner Bank, abzüglich der Provision. Anschließend rechnet die Bank des Händlers mit der Bank des Kunden ab. Auch dabei gibt es Abzüge. Die Bank des Kunden zieht von ihrer Zahlung die Interbankengebühr ab. Diese hat die EU-Kommission jetzt verboten. Mastercard muss nun innerhalb von sechs Monaten seine Gebührenordnung an die neuen Vorgaben angleichen.
Diese Entscheidung stieß auch bei Handelsverbandssprechern auf positive Resonanz. Ihrer Schätzung nach, erwirtschaften die Geldhäuser allein mit den Interbankengebühren europaweit circa 10 Milliarden Euro im Jahr.
Die EU-Kommission erwartet, dass die Händler den Gebührenvorteil an ihre Kunden weitergeben. Profitieren sollen davon nicht nur Kreditkarten-, sondern auch Barzahler. Denn die Händler verpflichten sich in ihren Verträgen mit Kreditkartenunternehmen, keine Aufpreise mehr bei Kreditkartenzahlung zu berechnen.
Quelle: www.test.de
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