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Freitag |
12.10.2007 |
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| Immer mehr Schulden |
Die Verschuldung der Deutschen wächst. Wer verschuldet ist, hat im Schnitt Verbindlichkeiten in Höhe von 37.000 Euro bei seinen Gläubigern.
Wie das Statistische Bundesamt meldet, waren Personen, die im Jahr 2006 von einer Schuldnerberatungsstelle betreut wurden, im Schnitt mit fast 37.000 Euro verschuldet. Das durchschnittliche Nettoeinkommen betrug 1.150 Euro im Monat. Bei knapp 60 Prozent lagen die Einkünfte unter 900 Euro.
Arbeitslosigkeit als Hauptgrund für Überschuldung
Über die Hälfte der Betroffenen war ohne Arbeit. Arbeitslosigkeit war auch bei knapp einem Drittel Auslöser der finanziellen Schwierigkeiten. Daneben sind Scheidungen, Trennungen und Todesfälle häufig der Grund. Dazu kommen Erkrankungen, Unfälle und Sucht-Probleme.
Fast die Hälfte (45%) der Verschuldeten war Single, wobei deutlich mehr Männer als Frauen in die Schuldenfalle geraten. Damit sind Singlehaushalte überproportional beteiligt. Bei 36 Prozent der untersuchten Fälle waren Kinder von den Konsequenzen betroffen.
Jüngere Menschen unter 20 Jahren und Senioren über 65 hingegen gehören zu denjenigen, die seltener Schulden machen.
Basis der Untersuchung waren 124 Schuldnerberatungsstellen. Sie wurden im Jahr 2006 von circa 47.000 Personen in Anspruch genommen.
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