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Donnerstag |
15.01.2009 |
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Anleihen besser als Aktien |
Überdurchschnittliche Renditen ließen sich im vergangenen Jahr mit Anleihen erzielen. Das teilt der Bundesverband deutscher Banken mit. Als Gründe nennt er sinkende Zinsen und die Unsicherheiten an den Finanzmärkten, die insbesondere bei öffentlichen Anleihen zu steigenden Kursen geführt hätten. So summierten sich 2008 Zinsen und Kursgewinne beispielsweise bei den Bundesobligationen auf über 10 Prozent. Goldliebhaber können sich über einen Wertzuwachs von immerhin gut 8 Prozent freuen. Mit Termineinlagen und Sparbriefen waren etwa 4 Prozent möglich.
Bei einer Anlagesumme von 10 000 Euro am Jahresanfang entsprechen diese Zuwächse zwischen 1 090 Euro (Bundeswertpapiere) und noch 400 Euro bei Sparbriefen.

1 090 Euro für Bundeswertpapiere: Der Bankenverband stellt die beste Geldanlage vor. GRAFIK: OBS/BANKENVERBAND
Für die in den Vorjahren erfolgsverwöhnten Aktiensparer sie das vergangene Jahr dagegen ein schwarzes gewesen. Die Aktienkurse stürzten kräftig wie selten zuvor. So verlor der Deutsche Aktienindex (DAX) rund vier Prozent seines Wertes. Ähnlich starke Verluste gab es in der Bundesrepublik nur 2002 und 1987. Wieder einmal zeige sich, dass Aktienanleger “langen Atem und starke Nerven” brauchten, so der Bankenverband.
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Am 21. Januar 2009 um 06:29 Uhr
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