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	<title>Geldseligkeiten</title>
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	<description>Ein Weblog rund um die Fragestellungen der privaten Finanzen. Auch mit Podcast.</description>
	<pubDate>Tue, 19 May 2009 07:40:01 +0000</pubDate>
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			<title>Geldseligkeiten</title>
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		<title>Schienen, Schl&#246;sser, Schmetterlinge</title>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 07:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>verrud</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Schl&#252;ssel reflektiert das Licht der Sonnenstrahlen, die sich einen Weg durch die grauen Wolken &#252;ber K&#246;ln erk&#228;mpft haben. Er liegt in einer &#252;ber das Br&#252;ckengel&#228;nder gestreckten offenen Hand, die sich langsam zum Wasser dreht. Der Schl&#252;ssel f&#228;llt in die Tiefe. Als er in den Rhein eindringt, bilden sich kleine Tr&#246;pfchen &#252;ber der Wasseroberfl&#228;che. Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Schl&#252;ssel reflektiert das Licht der Sonnenstrahlen, die sich einen Weg durch die grauen Wolken &#252;ber K&#246;ln erk&#228;mpft haben. Er liegt in einer &#252;ber das Br&#252;ckengel&#228;nder gestreckten offenen Hand, die sich langsam zum Wasser dreht. Der Schl&#252;ssel f&#228;llt in die Tiefe. Als er in den Rhein eindringt, bilden sich kleine Tr&#246;pfchen &#252;ber der Wasseroberfl&#228;che. Ein platschendes Ger&#228;usch ist nicht zu h&#246;ren, weil genau in diesem Moment der bordeauxrote Thalys &#252;ber die Br&#252;cke donnert.</strong></p>
<p><strong><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Verdana&quot;;">Ein romantischer Spaziergang &#252;ber den Rhein</span></strong></p>
<p>Der Stadtverkehr rauscht in der Ferne, getragen vom rauen Wind flussabw&#228;rts von der parallel angelegten Deutzer Br&#252;cke. Aus Richtung Deutz spaziert ein Ehepaar, beide etwa 60 Jahre alt, &#252;ber die menschenleere Br&#252;cke auf den<a href="http://"> </a><a>Dom</a> zu. Der gro&#223;gewachsene Mann mit wei&#223;em Haar, grauen Vollbart und Brille h&#228;lt einen aufgespannten schwarzen Familienschirm &#252;ber sich und seine Begleitung. Sie hat einen blonden Kurzhaarschnitt, tr&#228;gt einen schwarzen Kurzmantel im Knitterlook und rote Lederhalbschuhe. Die Frau l&#228;uft untergehakt links von ihm und schmiegt sich mit ihrem Kopf sanft an seine Schulter.</p>
<p class="MsoBodyText"><strong>Liebesschl&#246;sser in K&#246;ln – Romantik pur</strong></p>
<p>Langsam f&#252;hrt der Mann seine Frau zu dem Maschendrahtzaun, der den Fu&#223;g&#228;ngersteg von den sechs Schienen der <a title="Hohenzollernbr&#252;cke" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hohenzollernbr%C3%BCcke" target="_blank">Hohenzollernbr&#252;cke</a> trennt. Er ist durch mehrere Vorh&#228;ngeschl&#246;sser verziert. Diese reihen sich den kompletten Zaun entlang in allen Farben, Formen und Gr&#246;&#223;en. „JOHANNES &amp; KATHARINA FOREVER IN LOVE&#8221; ist in ein gelbes Schloss, so gro&#223; wie eine Zigarettenschachtel, eingraviert. Daneben h&#228;ngen zwei gr&#252;nfarbige, die ineinander verhakt sind. Beide sind jeweils mit zwei Initialen,  handschriftlich mit schwarzen Stift, versehen.</p>
<p>Ein lauter Freudenschrei. Der Mann hat ein kleines pinkfarbenes Schloss aus seiner Brusttasche gezogen. Sie umarmt ihn innig. Beide k&#252;ssen sich. Zusammen gehen sie zur&#252;ck zum Zaun. „Heute ist unser 15. Hochzeitstag. Als kleine &#220;berraschung habe ich mit meiner Frau einen Ausflug nach K&#246;ln gemacht&#8221;, sagt Ralf Turley aus Bochum. Der Lebensmittel­chemiker holt eine Flasche Sekt aus seiner Jacke, stellt zwei Plastikbecher auf dem Zaun ab und schenkt ein.</p>
<p class="MsoBodyText"><strong>Romantisches K&#246;ln statt Romantik in Peking</strong></p>
<p>„Wir haben die Schl&#246;sser schon in Peking an der chinesischen Mauer gesehen. Sie symbolisieren die Liebe und ewige Verbundenheit zweier Menschen. Das fand ich total romantisch&#8221;, schw&#228;rmt B&#228;bel Turley. Und ihr Mann f&#252;gt hinzu: „Was die k&#246;nnen, k&#246;nnen wir auch. Immerhin haben wir auch noch Schmetterlinge im Bauch.&#8221;</p>
<p>Er schiebt den Einh&#228;ngeb&#252;gel durch eine Masche im Zaun. Seine Frau greift nach dem unteren Teil des Schlosses und zieht den Schl&#252;ssel ab. Sie h&#228;lt es weiter fest als Dr. Turley den Einh&#228;ngeb&#252;gel in das Schloss schiebt bis es leise klickt und der B&#252;gel eingerastet ist. Wieder k&#252;sst sich das Ehepaar. Hand in Hand gehen sie an das gegen&#252;berliegende Gel&#228;nder. Und der Schl&#252;ssel versinkt einen Augenblick sp&#228;ter im <a title="Romantischer Rhein" href="http://www.romantischer-rhein.de" target="_blank">Rhein</a>.</p>
<p><a title="Romantisches Wochenende in K&#246;ln" href="http://www.ausgefallene-ideen.com/romantikwochenende-fuer-zwei.95.html" target="_blank">www.ausgefallene-ideen.com</a></p>
<p><a title="Romantisches Café in K&#246;ln" href="http://www.cafefleur.de" target="_blank">www.cafefleur.de</a></p>
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		<title>Naseweis in der Schokoladenfabrik</title>
		<link>http://geldseligkeiten.stroisch.com/reise/naseweis-in-der-schokoladenfabrik-07052009.html</link>
		<comments>http://geldseligkeiten.stroisch.com/reise/naseweis-in-der-schokoladenfabrik-07052009.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 May 2009 11:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Flach</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[Das starke holzige Aroma zersto&#223;ener Kakaobohnen entsteigt der mannshohen M&#252;hle. An der silbern gl&#228;nzenden Mischmaschine liegt ein s&#252;&#223;licher Hauch Vanille in der Luft. Hinter einem Plexiglasfenster vermengt sich die maronenbraune Schokomasse im hei&#223;en Wasserbad mit Zucker und Sahne. Im K&#246;lner Schokoladenmuseum riechen die G&#228;ste alle D&#252;fte, die bei der Herstellung der S&#252;&#223;igkeit entstehen.
Die Produktionshalle im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das starke holzige Aroma zersto&#223;ener Kakaobohnen entsteigt der mannshohen M&#252;hle. An der silbern gl&#228;nzenden Mischmaschine liegt ein s&#252;&#223;licher Hauch Vanille in der Luft. Hinter einem Plexiglasfenster vermengt sich die maronenbraune Schokomasse im hei&#223;en Wasserbad mit Zucker und Sahne. Im K&#246;lner Schokoladenmuseum riechen die G&#228;ste alle D&#252;fte, die bei der Herstellung der S&#252;&#223;igkeit entstehen.</strong></p>
<p>Die Produktionshalle im Anbau des <a title="Schokoladenmuseum K&#246;ln" href="http://www.schokoladenmuseum.de/" target="_blank">Schokoladenmuseums</a> ist von mechanischem Rattern und Mahlen erf&#252;llt, dar&#252;ber liegt ein Ger&#228;uschteppich mit dem Murmeln der zahlreichen Besucher. Sch&#252;ler mit strubbeligen Haaren, blitzenden Zahnspangen und schlabberigen Kapuzenpullis stiefeln zwischen den Apparaten umher.</p>
<p>Einer der Jugendlichen trottet etwas hinter der Gruppe. Er folgt dem Weg der dunklen Kakaomasse durch die verschiedenen Stufen der Produktion und schaut in die gro&#223;en Bottiche. „Wow, ist das viel Schokolade! Schaut mal, da passen zweihundert Liter hinein!&#8221;</p>
<p><strong>Schokolade f&#252;r Jung und Alt im Schokoladenmuseum<br />
</strong></p>
<p>Am Schokoladenbrunnen in der Glaskuppel stehen nicht nur die Kinder Schlange, um eine Schokowaffel zu ergattern: Auch erwachsene G&#228;ste warten mit einem Leuchten in den Augen auf die Kostprobe. Eine Confiseurin mit wei&#223;er Konditorenm&#252;tze taucht d&#252;nne Waffeln in die blubbernde braune Creme.</p>
<p>Zweihundert Liter Schokocreme sprudeln in einem stetigen Strom aus einem k&#252;nstlichen <a title="Kakaobaum mit Bild" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kakaobaum" target="_blank">Kakaobaum </a>mit goldenen Fr&#252;chten. Ein warmer Duft, &#246;lig und nussig steigt den Wartenden in die Nase. Die kleine Schokowaffel offenbart am Gaumen einen sahnig-s&#252;&#223;en Geschmack, der nicht lange anh&#228;lt. „Im Museumsshop gibt es mehr davon zu kaufen&#8221;, erkl&#228;rt Museumsf&#252;hrer Nick seinen G&#228;sten.</p>
<p><strong>K&#246;ln ist Stadt der D&#252;fte<br />
</strong></p>
<p>In der K&#246;lner City k&#246;nnen St&#228;dtereisende eine Tour durch die Welt der Wohlger&#252;che unternehmen. Die <a title="Parf&#252;merie 4711 in der K&#246;lner Glockengasse" href="http://www.glockengasse.de/index.php" target="_blank">Parf&#252;merie „4711&#8243; </a>in der Glockengasse verkauft nicht nur eine Vielzahl an D&#252;ften. Eine Austellung erl&#228;utert die Geschichte der deutschen Traditionsmarke rund um die ber&#252;hmte Hausnummer. Die Konkurrenz in Sachen &#8220;Echt K&#246;lnisch Wasser&#8221; im <a title="Duftmuseum Farina in K&#246;ln" href="http://www.farina.eu/" target="_blank">Duftmuseum Farina</a> bietet auch Kost&#252;mf&#252;hrungen speziell f&#252;r Kinder an.</p>
<p>Das in Deutschland einmalige Schokoladenmuseum existiert seit 1993. Die Museumsbesucher erfahren auf drei Etagen alles &#252;ber die Herkunft und Geschichte der Kakaobohne. Von der lichten Eingangshalle mit dem aufsteigenden Glasdach f&#252;hrt eine Wendeltreppe zu den verschiedenen Ausstellungsbereichen des Museums. Im Gew&#228;chshaus empf&#228;ngt ein moderiger, feuchter und hei&#223;er Odem die G&#228;ste. Zwischen haushohen Palmengew&#228;chsen steht auch ein echter Kakaobaum, der die faustgro&#223;en Kakaofr&#252;chte direkt am Stamm tr&#228;gt.</p>
<p><strong>Kaffeekr&#228;nzchen mit &#8220;Herrn Kakao&#8221; im Schokoladenmuseum<br />
</strong></p>
<p>In einen Raum mit ged&#228;mpftem Licht und braungef&#228;rbten W&#228;nden stehen historische Stelen aus Mittelamerika, darunter auch ein  Maya-Herrscher mit dem Namen &#8220;Herr Kakao&#8221;. Der Streifzug f&#252;hrt die G&#228;ste weiter in Kaffeeh&#228;user der Kolonialzeit mit silbernen Kakaokannen und goldumrahmtem Porzellangeschirr.</p>
<p>Tante Emmas Kaufmannsladen aus der Zeit um 1900 bietet alle Arten bunter Kakaodosen, Schokoladentafeln und Pralinen-Kartons. &#8220;Bei uns in Japan gibt es nicht so viele Sorten, das ist unglaublich&#8221;, staunt eine Seniorin mit graumelierten langen Haaren und Lachf&#228;ltchen um die Augen. Die kleine Frau f&#228;hrt in klarem Deutsch fort: &#8220;Hier in Deutschland ist diese S&#252;&#223;igkeit ein wichtiger Teil der Kultur.&#8221;</p>
<p>Am Schluss gibt es f&#252;r die deutschen Besucher ein Wiedersehen mit alten Bekannten aus der Popul&#228;rkultur: Eine lila-wei&#223;-gescheckte Kuh und &#252;berlebensgro&#223;e &#220;beraschungseier pr&#228;sentieren sich im letzten Saal des Schokoladenmuseums. Beim Gehen h&#246;ren die G&#228;ste wieder die Mahlger&#228;usche aus der Schokoladenfabrik, und noch einmal streift der warme Duft von N&#252;ssen, Sahne und Vanille ihre Nasen.</p>
<p><strong>&#214;ffnungszeiten des Schokoladenmuseums:</strong></p>
<p>Dienstags bis freitags  von 10-18 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen von 11-19 Uhr ge&#246;ffnet.</p>
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		<title>Werbung mit Kreide im Kommen</title>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2009 08:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bendue</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob auf der Popcorn-T&#252;te oder im Sportstudio - Sonderwerbeformen nimmt der Verbraucher viel sympathischer wahr als andere Werbeformen. Das ergab die Analyse &#8220;Innovative Sonderwerbeformen 3.0&#8243; der Agentur JOM. 
Die Entwicklung im Bereich der Ambient-Medien sei &#8220;hoch dynamisch&#8221;: Neue Werbeformen (z. B. AdChalks: das Auftragen von Logos auf Stra&#223;en und W&#228;nde mit Kreide), neue Darstellungsarten (z. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ob auf der Popcorn-T&#252;te oder im Sportstudio - Sonderwerbeformen nimmt der Verbraucher viel sympathischer wahr als andere Werbeformen. Das ergab die Analyse &#8220;Innovative Sonderwerbeformen 3.0&#8243; der Agentur JOM. </strong></p>
<p>Die Entwicklung im Bereich der Ambient-Medien sei &#8220;hoch dynamisch&#8221;: Neue Werbeformen (z. B. AdChalks: das Auftragen von Logos auf Stra&#223;en und W&#228;nde mit Kreide), neue Darstellungsarten (z. B. Videoboards: gro&#223;formatige Video-Leinw&#228;nde in der Stadt) oder die &#8220;Mobile Marketing&#8221; &#252;ber Handy sind nur eine kleine Auswahl. </p>
<p>Die zunehmende Mobilit&#228;t und die ver&#228;nderte Mediennutzung und Dialogorientierung der Konsumenten - Chatten im Internet und das Teilnehmen an Communities - habe &#8220;zur positiven Entwicklung der Sonderwerbeformen beitragen&#8221;.</p>
<p>Die JOM-Studie (&#8221;J&#228;schke Operational Media&#8221;) schaffe erstmals eine &#8220;klare und eindeutige Abgrenzung des Begriffs Ambient-Medium&#8221; zu anderen Werbeformen, so die Forscher. Insgesamt beziffert die JOM-Analyse das Volumen f&#252;r Sonderwerbeformen deutschlandweit auf circa 330 Millionen Euro, womit dieser Bereich eine &#8220;relevante Gr&#246;&#223;e&#8221; sei. </p>
<p>Eine Zusammenfassung der Studie &#8220;Innovative Sonderwerbeformen 3.0&#8243; gibt es unter unter <a href="http://www.jomhh.de" target="_blank">www.jomhh.de</a>zum Download. </p>
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		<title>Einkaufsmeile mit Gleisanschluss</title>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2009 07:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bu</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Reise]]></category>

		<category><![CDATA[mibeg]]></category>

		<category><![CDATA[Colonaden]]></category>

		<category><![CDATA[Köln]]></category>

		<category><![CDATA[Kölner Hauptbahnhof]]></category>

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		<description><![CDATA[Der ICE verringert die Geschwindigkeit, f&#228;hrt vorbei an den zwei wartenden Autos vor der rot-wei&#223; gestreiften Schranke und h&#228;lt dann am Gleis 3. „Der muss warten, jetzt f&#228;hrt erst der G&#252;terzug&#8221;, ruft Maurice und wechselt an den zweiten Drehschalter von links. Felix sagt mit ernster Miene: „Aber erst m&#252;ssen alle aussteigen und in den Bahnhof [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der ICE verringert die Geschwindigkeit, f&#228;hrt vorbei an den zwei wartenden Autos vor der rot-wei&#223; gestreiften Schranke und h&#228;lt dann am Gleis 3. „Der muss warten, jetzt f&#228;hrt erst der G&#252;terzug&#8221;, ruft Maurice und wechselt an den zweiten Drehschalter von links. Felix sagt mit ernster Miene: „Aber erst m&#252;ssen alle aussteigen und in den Bahnhof gehen.&#8221; Die beiden Kinder spielen an der Modelleisenbahnanlage der Shoppingmeile im K&#246;lner Hauptbahnhof.</strong></p>
<p>In der Mitte der Eingangshalle des Bahnhofs thront der Info-Point der Deutschen Bahn. Von allen Seiten str&#246;men Menschen kreuz und quer in die Halle hinein und hinaus. Jeder im eigenen Tempo, mit mehr oder weniger Gep&#228;ck, allein oder in Gruppen.  &#220;ber allem wabert ein Ger&#228;uschemix aus Stimmen in verschiedenen Tonlagen und Lautst&#228;rken, quietschenden Zugbremsen und knarzenden Lautsprecher-Durchsagen, begleitet von einer Duftmischung aus Bratwurst, Lakritz und Parf&#252;m.</p>
<p><strong>&#8220;Shoppen und Schlemmen - 365 Tage im Jahr&#8221; in den Colonaden<br />
</strong></p>
<p>Hier, direkt unter der Gleisebene der Fern- und Regionalz&#252;ge, gibt es seit M&#228;rz 2000 die f&#252;nf Passagen der <a title="Colonaden" href="http://www.colonaden.de" target="_blank"><em>Colonaden</em> </a>mit &#252;ber 70 Einkaufs-, Gastronomie- und Dienstleistungsbetrieben. Die Passagen A und B verlaufen l&#228;ngs zwischen dem Haupteingang am <a title="Der K&#246;lner Dom" href="http://www.koelner-dom.de" target="_blank">Dom </a>und dem r&#252;ckw&#228;rtigen Ausgang am Breslauer Platz. Quer dazu liegen drei verbindende Passagen.  Auf Passage D an der Domseite folgt erst C, dann E. Walter Groscheck vom Centermanagement stutzt: &#8220;Diese un&#252;bliche Reihenfolge der Benennung muss wohl im Laufe der Planung so entstanden sein.&#8221;</p>
<p>Der Angebotsumfang der <em>Colonaden</em> entspricht dem einer Kleinstadt. Ein Buch- und Zeitschriftenh&#228;ndler, an drei verschiedenen Standorten vertreten, bietet im Hauptladen das Vollsortiment einer Buchhandlung. &#8220;Wir haben hier nicht nur Laufkundschaft, sondern auch zahlreiche Stammkunden&#8221;, berichtet die etwa 35-j&#228;hrige Buchh&#228;ndlerin Anita Wandzeck. Das ist im Fris&#246;rladen, ein paar Eing&#228;nge weiter, anders: &#8220;Zu uns kommen vor allem Reisende und Messebesucher. Ich mag gerade diese Abwechslung, es ist mir lieber, als jede Woche Frau M&#252;ller mit der gleichen Frisur &#8220;, so Elvira Zorbas, die seit drei Jahren hier angestellt ist und gerade eine Pause hat, weil niemand ihre Dienste in Anspruch nimmt.</p>
<p><strong>Die Markthalle der Colonaden - ein Genuss f&#252;r die Sinne</strong></p>
<p>Wer vom Betrachten der bunten Auslagen, von der Anprobe im Bekleidungs- oder Schuhgesch&#228;ft,  von der Beratung zur Auswahl des passenden Mobiltelefons durstig und hungrig geworden ist, hat in der Markthalle der Passage C die Qual der Wahl. Italienisch, amerikanisch oder gut b&#252;rgerlich? Kartoffelgericht oder Fisch?  Geschm&#252;ckt mit Papierf&#228;hnchen in den Farben &#214;sterreichs und der Schweiz bietet ein Stand Alpenl&#228;ndische K&#252;che an. Japanisch speisen kann man an grellgr&#252;nen Kunststofftischen, &#252;ber den Sitzb&#228;nken h&#228;ngen elektronische Bildrahmen, die ein stilisiertes Bambusmotiv in wechselnden Farben anzeigen.</p>
<p>Beim Vorbeischlendern an der Kaffeebar, die von einer riesigen gl&#228;nzend roten Espressomaschine dominiert wird, lockt der intensive Geruch der frisch gemahlenen Bohnen. Schr&#228;g gegen&#252;ber, an der Glastheke mit italienischem Eis, das kunstvoll in Muster gespritzt in silbernen Metallschalen gek&#252;hlt wird, stehen drei &#228;ltere Frauen und g&#246;nnen sich eine Eiskugel im H&#246;rnchen.</p>
<p><strong>Ein Mix aus Dienstleistung und Unterhaltung in den Colonaden<br />
</strong></p>
<p>In den Querpassagen D und E dominieren die zahlreichen Dienstleistungsangebote. Das Servicezentrum der Deutschen Bahn, ein Reiseb&#252;ro, eine Autovermietung und sogar ein Checkin-Schalter der Lufthansa, 2 <a title="Informationen zur Packstation" href="http://www.dhl.de/dhl?xmlFile=53008" target="_self">Paketstationen </a>der DHL, eine Bankfiliale neben einer Lottoannahmestelle, dazwischen der Eingang in ein Hotel, das Zimmer mit Gleisblick bietet.</p>
<p>Das Sch&#246;nste in der Passage E aber ist ein Glaskasten von etwa zwei mal drei Metern, der auf einem Sockel mit Metallbeinen befestigt ist. Finden jedenfalls Maurice und Felix, die gerade wieder einen Euro in den Schlitz neben den Bedienschaltern der Modelleisenbahnanlage werfen. F&#252;r diesen Einsatz k&#246;nnen sie 14 Runden fahren und dabei zwischen vier verschiedenen Zugmodellen w&#228;hlen: ICE, Personenzug, D-Zug und G&#252;terzug. Zwischen H&#228;usern und G&#228;rten im Miniaturformat winden sich die Schienen, die auf etwa 30 Zentimeter L&#228;nge in einem begr&#252;nten Tunnel verschwinden. &#220;berall sind Menschenp&#252;ppchen zu sehen, auf Weiden aus getrocknetem Moos winzige K&#252;he und Pferde. An der Hauptstra&#223;e des aufgebauten kleinen Ortes steht ein Haus in Flammen, auf der Stra&#223;e davor blinkende Rettungsfahrzeuge. Aus dem Dachstuhl, der nur noch in Resten vorhanden ist, weht eine schwarzrot gef&#228;rbte Watte-Rauchfahne, die beleuchtet ist.</p>
<p>„Jetzt kann der ICE wieder eine Runde fahren, der Lokf&#252;hrer vom G&#252;terzug hat Pause&#8221;, informiert Felix seinen Freund Maurice.</p>
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		<title>Wie viel Karneval findet man au&#223;erhalb der Session in K&#246;ln?</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 11:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stebro</dc:creator>
		
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Cowboy-, Piraten-, Matrosenkost&#252;me, Schminke, Per&#252;cken und Blumenketten - alles da, was der Jeck braucht, aber: kein Kunde im Laden. Auf den Spuren des Karnevals in K&#246;ln au&#223;erhalb der Session. 
K&#246;ln-S&#252;lz, Karnevals.com: Rechts hinter der T&#252;r die Regale mit Esels,- Schweine- und Monstermasken aus weichem Plastik in wei&#223;, rosa und schwarz, links neben der T&#252;r das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="line-height: 150%;"><strong></strong></p>
<p><strong>Cowboy-, Piraten-, Matrosenkost&#252;me, Schminke, Per&#252;cken und Blumenketten - alles da, was der Jeck braucht, aber: kein Kunde im Laden. Auf den Spuren des Karnevals in K&#246;ln au&#223;erhalb der Session. </strong></p>
<p style="line-height: 150%;">K&#246;ln-S&#252;lz, <a title="Karnevalsladen in K&#246;ln" href="http://www.karneval.com/go/koeln/karnevalsfachgeschaeft" target="_blank">Karnevals.com</a>: Rechts hinter der T&#252;r die Regale mit Esels,- Schweine- und Monstermasken aus weichem Plastik in wei&#223;, rosa und schwarz, links neben der T&#252;r das Inselregal mit gelb-wei&#223;en und gelb-blauen Papierblumenketten und K&#246;lschw&#228;rmert&#228;schchen aus flauschigem rotem Velours. Weiter hinten im Raum: vier lange Kleiderstangen mit Kost&#252;men. Cowboys, Indianer, Piraten, Musketiere, dicht auf dicht, die meisten in Plastikfolie. An den W&#228;nden Regale mit pinken, gelben, gr&#252;nen Per&#252;cken. Bei den Kinderkost&#252;men vorne an der Stange ein Klassiker: ein Prinzessinnenkleid aus glattem, k&#252;hlem Seidenimitat, hellrosa, mit wei&#223;en, kratzigen T&#252;llr&#252;schen am langen, bauschigen Rock und den engen Dreiviertel&#228;rmeln.</p>
<p style="line-height: 150%;">Der Laminatboden leuchtet hell. Zur Karnevalszeit ist er dunkel vor Beinen und Schuhen.<br />
Es ist still. Keine Musik. Keine Stimmen.<br />
An diesem regnerischen Aprilvormittag dringen nur ein paar Stra&#223;enger&#228;usche in den Laden: Ein Auto parkt, die Stimmen von zwei vorbeigehenden Frauen, die hohen Abs&#228;tze auf dem Asphalt.</p>
<p style="line-height: 150%;"><strong>Karneval als Wirtschaftsfaktor</strong></p>
<p style="line-height: 150%;">Den <a title="K&#246;lner Karneval Geschichte" href="http://www.koeln.de/koeln/was_ist_los/karneval/die_geschichte_des_koelner_karnevals_93811.html" target="_blank">Karneval</a> in seiner heutigen Form feiern die K&#246;lner seit fast 200 Jahren, mit Sitzungen, Stra&#223;enkarneval, <a title="K&#246;lner Rosenmontagszug" href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6lner_Rosenmontagszug" target="_blank">Rosenmontagszug</a> und vielen kleinen Veedelsz&#252;gen. Die „f&#252;nfte Jahreszeit“ hat sich zu einem wichtigen <a title="Karneval als Wirtschaftsfaktor" href="http://koeln-bonn.business-on.de/fiere-danze-brassele-karneval-als-wirtschaftsturbo_id16946.html" target="_blank">Wirtschaftfaktor</a> f&#252;r die Stadt entwickelt. Mit gut 10.000 Teilnehmern ist der K&#246;lner Rosenmontagszug der gr&#246;&#223;te Deutschlands. An die vier Stunden zieht er durch die Innenstadt und lockt j&#228;hrlich &#252;ber eine Millionen ausw&#228;rtige Zuschauer in die Domstadt. Ein Riesengesch&#228;ft f&#252;r Hotels, Restaurants, Kneipen und Taxifahrer. Etwa 350 Millionen Euro Umsatz macht K&#246;ln mit dem Karneval, 3000 Arbeitspl&#228;tze sichert er einer Studie von McKinsey zufolge.</p>
<p style="line-height: 150%;"><strong>Im April ist Karneval kein Thema</strong></p>
<p style="line-height: 150%;">Vier H&#228;userbl&#246;cke von Karnevals.com entfernt, das Fotogesch&#228;ft Kuhweide. Inhaber Gustav Kuhweide hatte beim <a title="Veedelsz&#252;ge" href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6lner_Schull-_un_Veedelsz%C3%B6ch" target="_blank">Veedelszug </a>700 Fotos von den S&#252;lzer Karnevalisten geschossen und in sein Schaufenster geh&#228;ngt. Jetzt sind die Glasscheiben wieder blank, keine Spur mehr vom Karneval. „Die &#252;brigen Bilder&#8221;, erkl&#228;rt er, „haben wir noch hier in Kartons unter der Theke. Aber es ist bestimmt schon drei Wochen her, das einer noch mal eins von den Fotos kaufen wollte.&#8221;</p>
<p style="line-height: 150%;">Kein gutes Gesch&#228;ft, aber Gustav Kuhweide sieht die Karnevalsfotoaktion als einen Service f&#252;r seine Kunden. „Die freuen sich, wenn sie sich hier im Schaufenster sehen.&#8221; N&#228;chstes Jahr wird er wieder mit der Kamera losziehen, wenn der Veedelszug durch S&#252;lz zieht. Aber bis dahin ist der Karneval kein Thema f&#252;r ihn und sein Gesch&#228;ft.</p>
<p style="line-height: 150%;"><strong>Nur drei bis vier Kunden am Tag im Karnevalsgesch&#228;ft<br />
</strong></p>
<p style="line-height: 150%;">Ritsch-ratsch, ritsch-ratsch. Ein Ger&#228;usch im Laden Karnevals.com. Die Verk&#228;uferin b&#252;ckt sich, halb kniend, &#252;ber einen gro&#223;en, beigen Lieferkarton. „Im Moment&#8221;, erkl&#228;rt Ruth Kremer und schneidet das Klebeband auf, „ kommen am Tag im Schnitt drei bis vier Kunden.“ Das gro&#223;e Gesch&#228;ft geht nach Weihnachten los und nimmt bis zum Karneval stetig zu. „Zur Karnevalszeit rauschen hier so viele Menschen rein und raus, da kann ich gar nicht mitz&#228;hlen. Abends bin ziemlich erledigt.“</p>
<p style="line-height: 150%;">F&#252;r zweieinhalb Monate kann die 60-J&#228;hrige das gut aushalten. Zu tun hat die kleine, sportliche Frau mit den kurzen, roten Haaren auch jetzt. Sie muss die Online-Bestellungen fertig machen und die Lieferungen auspacken, 16 Kisten in den n&#228;chsten Tagen, mit Preisen auszeichnen und in die Regale r&#228;umen. Gerade holt Ruth Kremer einen Stapel schwarzer Veloursh&#228;ngetaschen mit wei&#223;em Piratentotenkopf aus der Kiste, bringt sie zur Ladentheke. „Die Kunden, die jetzt kommen&#8221;, erz&#228;hlt sie, „wollen meistens Kost&#252;me f&#252;r Mottoparties. Oder kleine Theater, die etwas f&#252;r ihre Auff&#252;hrungen brauchen.“</p>
<p style="line-height: 150%;">Letzte Woche kam eine Truppe M&#228;nner, die f&#252;r den Junggesellenabschied ihres Freundes M&#246;nchskutten gekauft haben.<br />
W&#228;hrend der Session kommt Ruth Kremer verkleidet in den Laden. Ihr Standardkost&#252;m seit Jahren: schwarzer Frack und rotes Ringel-T-Shirt.</p>
<p style="line-height: 150%;">
Fr&#252;her Jahre war die Verk&#228;uferin aktive Karnevalistin, Mitglied in einem Karnevalsverein. Heute feiert sie nur noch an Weiberfastnacht. Das liegt nicht an ihrer Arbeit im Karnevalsladen, aber die vielen Termine mit dem Verein wurden ihr zuviel. Au&#223;erhalb der Session genie&#223;t Ruth Kremer die Ruhe im Laden. Karnevalsmusik ist tabu, h&#246;chstens das Radio schaltet sie ein, wenn es auch ihr zu ruhig wird.</p>
<p style="line-height: 150%;">
<p class="MsoNormal">
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		<title>K&#246;ln entdecken mit der KVB</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 07:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Knopf</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[mibeg]]></category>

		<category><![CDATA[Köln]]></category>

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		<description><![CDATA[So ganz und gar nicht bunt pr&#228;sentiert sich die Haltstelle Chlodwigplatz an diesem Morgen. Die tief h&#228;ngenden Wolken zeigen  sich in mal mehr, mal weniger dunklen Graut&#246;nen, die auf das feuchte Pflaster abzuf&#228;rben scheinen. Eine Reise mit der KVB durch K&#246;ln.
Grau ist der junge Mann im Gesch&#228;ftsanzug, der seinen  Laptopkoffer sch&#252;tzend vor dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So ganz und gar nicht bunt pr&#228;sentiert sich die Haltstelle Chlodwigplatz an diesem Morgen. Die tief h&#228;ngenden Wolken zeigen  sich in mal mehr, mal weniger dunklen Graut&#246;nen, die auf das feuchte Pflaster abzuf&#228;rben scheinen. Eine Reise mit der KVB durch K&#246;ln.</p>
<p>Grau ist der junge Mann im Gesch&#228;ftsanzug, der seinen  Laptopkoffer sch&#252;tzend vor dem leichten Niesel an den K&#246;rper dr&#252;ckend auf die U-Bahn zum Haupt­bahnhof wartet. Genauso grau die wei&#223;haarige Rentnerin mit den Blumen in ihrem eigentlich ockerfarbenen, vom Regen dunkel gef&#228;rbten Mantel, die mit der Stra&#223;enbahn &#252;ber den Rudolfplatz zum Westfriedhof m&#246;chte. Und auch die junge Mutter mit ihrem Kinderwagen wirkt irgendwie grau, wie sie da auf die <a title="K&#246;lner Stadtbahn" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stadtbahn_K%C3%B6ln">Stadtbahn</a> in die Innenstadt wartet. Lediglich ihr Spr&#246;ssling in seinem mit einem durchsichtigen &#220;berzug gesch&#252;tzten Kinderwagen scheint von der allgemeinen Farblosigkeit verschont und strahlt aus seinem knallroten Strampler zur Mama empor.</p>
<p><strong>Die KVB f&#228;hrt p&#252;nktlich ein</strong></p>
<p>P&#252;nktlich auf die Minute kommt  die Linie 15 am Chlodwigplatz an. Zischend &#246;ffnen sich die T&#252;ren und die Wartenden, Gesch&#228;ftsmann, Rentnerin und junge Mutter gleicherma&#223;en, beeilen sich aus dem tr&#252;ben Aprilmorgen in die Stadtbahn zu kommen. So vielf&#228;ltig wie die K&#246;lner selbst sind auch die Bezeichnungen, die sie f&#252;r das <a title="KVB" href="http://www.kvb-koeln.de/german/fahrplan/linienplan.html">Nahverkehrsnetz der K&#246;lner Verkehrsbetriebe</a> haben. Und so vielf&#228;ltig wie die Namen sind auch die Strecken und Stationen selbst.</p>
<p>Heute sind die Wagen praktisch leer und schnell hat jeder Gast auch einen Sitzplatz. Zum anderen der irgendwie frische Duft nach Laub und Sommerregen, der so gar nicht zum n&#252;chternen Interieur der Stadtbahn mit ihren blau-rot-grau gesprenkelten Plastiksitzen, den gelben Haltestangen und den ebenfalls grauen, herab­h&#228;ngenden Gummischlaufen passt. Zischend schlie&#223;en sich die T&#252;ren und die Bahn setzt sich mit summenden Elektromotoren in Bewegung, w&#228;hrend am Fenster K&#246;ln vorbeizieht. Ein asiatisches Restaurant setzt mit der rot-wei&#223;en Nationalflagge und den gelben Bambus-Vorh&#228;ngen bunte Farbtupfer. Der Park an der Eifelstra&#223;e ist zwar menschenleer, strotzt daf&#252;r aber nur so vor Gr&#252;n. Doch auch das Grau begleitet die Fahrg&#228;ste weiter, meist in der Form von Hausw&#228;nden verziert mit Graffitis. „Du bist, was du kannst - also geh raus und mach was&#8221;, proklamiert eine schwarze Krakelschrift beim Vorbeifahren.</p>
<p><strong>Einmal durch K&#246;ln im Uhrzeigersinn</strong></p>
<p>Am Barbarossaplatz steht schon die Linie 18 Richtung S&#252;tzg&#252;rtel bereit, dem Startbahnhof  der sogenannten Ringbahn-Linie 13. Optisch unterscheidet sich der Bahnhof S&#252;tzg&#252;rtel etwas von seinen mehr stadteinw&#228;rts gelegenene Pendants. Nicht nur gibt es viel mehr Gr&#252;n ringsum, der Bahnsteig selbst pr&#228;sentiert sich hier auch mit nat&#252;rlichen Holzbohlen anstatt Betonkacheln, wie sie noch am Chlodwigplatz zu Beginn der Reise zu finden waren.</p>
<p>War bei der Stadtbahn 15 noch die Gro&#223;stadtluft auf dem Bahnsteig und die Waldluft im Wagen, empf&#228;ngt die Linie 13 mit einem leichten, exotischen Hauch von Vanille, dessen Ursprung aber nicht auszumachen ist. Pr&#228;ziser lokalisierbar sind da schon die Quellen der polymorphen Klingeltonsymphonie, die kurz nach der Abfahrt aus Jacken-, Mantel- und Handtaschen ert&#246;nt. Das verliebte H&#228;schen tr&#228;llert um die Wette mit dem neuesten Pop-Song, w&#228;hrend SMS-Benachrichtigungspiepser und Standard­klingelt&#246;ne in den Chor mit einstimmen. Wo fr&#252;her noch die Tageszeitung die Fahrtzeit &#252;berbr&#252;ckte, oder bei l&#228;ngeren Strecken ein Taschenbuch, scheint die Hauptbesch&#228;ftigung vieler Fahrg&#228;ste in der Stadtbahn das Telefonieren zu sein.</p>
<p>Ihr Weg f&#252;hrt die Linie 13 nordw&#228;rts durch West-K&#246;ln. Vorbei am Wochenmarkt  an der Haltestelle Gleueler Stra&#223;e, wo Fisch-, K&#228;se- und Blumenh&#228;ndler miteinander um die Gunst der Kunden feilschen. In <a title="K&#246;lsch f&#252;r Nicht-K&#246;lner" href="http://www.koeln-altstadt.de/koelsch/koelschsprechen/index.html">original k&#246;lschem Dialekt</a> ruft ein &#228;lterer Herr mit knallrotem Ferrari-Basecap einer jungen Mutter, die hier aussteigt, etwas hinterher. Die Frau hat beim Man&#246;vriern des Kinderwagens aus der Bahn ihren Regenschirm liegen lassen. Dankend winkt sie dem Mann zu, die T&#252;ren schlie&#223;en sich, die Fahrt geht weiter.</p>
<p>An der Station Geldernstra&#223;e/Parkg&#252;rtel taucht die Stadtbahn in den K&#246;lner Untergrund ein, der blau-orange geflieste Bahnsteig ist voller Leute und die Wagen f&#252;llen sich. Weiter geht die Fahrt, allerdings nicht unter K&#246;ln hindurch. Der n&#228;chste Streckenabschnitt f&#252;hrt in luftiger H&#246;he durch den Norden K&#246;lns, an den Fenstern ziehen Baumspitzen vorbei, w&#228;hrend zwei Stockwerke tiefer der K&#246;lner Berufsverkehr brummt. An der Slabystra&#223;e steigt ein italienisches P&#228;rchen zu und erf&#252;llt die Linie 13 mit mediteraner Ausgelassenheit, w&#228;hrend die Stadtbahn den Rhein &#252;berquert und sich ihrer Endhaltestelle Holweide-Vischeringstra&#223;e n&#228;hert.</p>
<p><strong>Mit der KVB-Stadtbahn nach S&#252;den</strong></p>
<p>Weiter s&#252;dw&#228;rts geht es mit der Linie 3. An der Haltestelle Buchforst-Waldecker Stra&#223;e str&#246;men Jugendliche in die Stadtbahn - Schulende. Angeregt unterhalten sich vier junge M&#228;dchen &#252;ber die hinter ihnen liegende anstrengende Klausur, den geplanten Kinobesuch am Abend, die Party am Wochenende. Simultan werden SMS geschrieben, die Haare geb&#252;rstet, der Kajal nachgezogen. Dem Rentner auf der Bank hinter den vier M&#228;dchen zucken die Mundwinkel am&#252;siert nach oben angesichts soviel Multitasking. Als die Stadtbahn &#252;ber den Rhein hinwegf&#228;hrt, entspannt sich eine kleine Diskussion bei der Gruppe dar&#252;ber, ob man nun schon Poststra&#223;e oder erst am Neumarkt aussteigen soll. W&#228;hrend die Linie 3 aus luftiger H&#246;he hinab in den K&#246;lner Untergrund und kurz darauf in die lindgr&#252;n gekachelte Station Poststra&#223;e einf&#228;hrt wird sich spontan entschieden. Die vier M&#228;dchen steigen aus, um noch shoppen zu gehen.</p>
<p>Weiter geht die Fahrt unter den Stra&#223;en K&#246;lns. Den fehlenden Ausblick auf die Stadt scheinen die U-Bahn-Stationen ausgleichen zu wollen, denn jede pr&#228;sentiert sich in einem anderem Kleid. Am Neumarkt empfangen den Fahrgast gro&#223;formatige Fotocollagen, die vom Boden bis zur Decke reichen. Die Station am Appellhofplatz pr&#228;sentiert sich ein einem hellen Braunton, der an Milchkaffee erinnert.</p>
<p>Weiter geht es durch die gr&#252;ne Friesenplatz-Halle mit ihrer wei&#223;en Lattenrost-Decke, die gelb geflie&#223;ste Station Hans-B&#246;ckler-Platz mit ihren orange-roten Ornamenten und den blauen S&#228;ulen. Vorbei an den mit polierten Metall-Installationen verzierten W&#228;nden der Haltestelle K&#246;rnerstra&#223;e und den fast schon d&#252;ster wirkenden Bahnhof Venloer Stra&#223;e mit seinen riesigen Bilderrahmen, die Fotographien von  Mauer- und Laubwerk kombinieren.</p>
<p>Mehr Kunst finden die Passagiere der Linie 3 an der Station Leyendeckerstra&#223;e vor; wandf&#252;llend sind hier Landwirtschaft und Industrialisierung mit Hilfe von  Pictogrammen dargestellt, wie man sie sonst nur von Hinweisschildern kennt. Eine Station weiter f&#228;hrt die Stadtbahn pl&#246;tzlich unter gigantischen roten, blauen und gelben Rohrleitungen hindurch, w&#228;hrend an der Wand stilisiertes Wasser das Gef&#252;hl erweckt, unter dem Meer zu fahren. Der Stationsname tut sein &#252;briges zu dieser Illusion: &#196;u&#223;ere Kanalstra&#223;e. Zwei Stationen sp&#228;ter kehrt die Stadtbahn an die Oberfl&#228;che zur&#252;ck, vorbei an den Haltestellen Wolfssohnstra&#223;e, Westfriedhof und Bocklem&#252;nd. Nur noch wenige Passagiere sitzen hier noch in der Linie 3, die sich diesen Streckenabschnitt und damit auch die Fahrg&#228;ste mit der Linie 4 teilt.</p>
<p>Wer der Doppellinie zur&#252;ck in die Innenstadt folgt, trifft an der U-Bahn-Station Friesenstra&#223;e wieder auf die Linie 15. Der Waldduft ist verschwunden, aber auch das Grau des Vormittags - die Fahrt durch die vielfarbigen Haltestellen der K&#246;lner Stadtbahn und die ebenso vielf&#228;ltigen Fahrg&#228;ste haben daf&#252;r gesorgt.</p>
<p><strong><em>Dies ist eine <a title="Reportage beim Journalistenb&#252;ro Stroisch" href="http://www.stroisch.com/st-leistung-reportage.html" target="_self">Reportage</a> der Seminarteilnehmer des Kurses Onlineredaktion 11 am mibeg-Institut.</em></strong></p>
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		<title>Samba im Wald - auf den Spuren Wuppertaler Bahnen</title>
		<link>http://geldseligkeiten.stroisch.com/reise/samba-im-wald-auf-den-spuren-wuppertaler-bahnen-05052009.html</link>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 13:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jenjae</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Vom Rand des Schotterwegs beugen sich B&#228;ume sch&#252;tzend &#252;ber den regennassen Wanderer. Abgegrenzt durch einen Zaun aus Gleisst&#252;cken und Ketten. Majest&#228;tisch gro&#223;e nordamerikanische Mammutb&#228;ume erheben sich. In direkter Nachbarschaft zu zartgliedrigen Andentannen. Wo sich eine Bahnlinie durch den Wald schl&#228;ngelt, befindet sich die kurioseste Baumpflanzung Deutschlands - in Wuppertal.
Die Strecke windet sich durch die dicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vom Rand des Schotterwegs beugen sich B&#228;ume sch&#252;tzend &#252;ber den regennassen Wanderer. Abgegrenzt durch einen Zaun aus Gleisst&#252;cken und Ketten. Majest&#228;tisch gro&#223;e nordamerikanische Mammutb&#228;ume erheben sich. In direkter Nachbarschaft zu zartgliedrigen Andentannen. Wo sich eine Bahnlinie durch den Wald schl&#228;ngelt, befindet sich die kurioseste Baumpflanzung Deutschlands - in Wuppertal.</strong></p>
<p>Die Strecke windet sich durch die dicht bewachsenen H&#246;hen des <a title="Naturschutzgebiet und Staatsforst Burgholz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsforst_Burgholz" target="_blank">Burgholzes</a>. Der Kies knirscht unter den Sohlen, kleine Wasserpf&#252;tzen bilden sich. Das Laufen f&#228;llt leicht. Fast eben und f&#252;r leichtes Schuhwerk geeignet geht der Weg voran.  Die Luft ist feucht und duftgeschw&#228;ngert. Feuchter Waldboden, Laub, Bl&#252;ten, Geh&#246;lze. Eben noch vertieft in den Duftflacon des Waldes wird der Wanderer bald abgelenkt. Eine tiefe Schlucht verl&#228;uft parallel zum Weg. Zun&#228;chst noch verborgen hinter eng wucherndem, strahlend gr&#252;n gl&#228;nzendem Bewuchs. Dann &#246;ffnet sich der Blick und rast an den sich 30 Meter in die Tiefe st&#252;rzenden Steilh&#228;ngen hinab.</p>
<h3>Die Geschichte der Burgholzbahn</h3>
<p><a title="Sambatrasse / Burgholzbahn" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sambatrasse" target="_blank">„Sambatrasse&#8221;</a> wird die ehemalige Bahntrasse genannt. Seit 1891 verbindet sie Elberfeld und Cronenberg. Auf elf Kilometern L&#228;nge &#252;berwindet sie 120 Meter H&#246;henunterschied. Einst erm&#246;glichte sie den Warentransport der an der Route gelegenen Werkzeugindustrie. Und weil sich die Bahn immer schon schl&#228;ngelte und dabei auch reichlich wackelte, setzte sich der Name Sambabahn rasch durch. Seit 1988 steht die Bahn still. Heute erscheint die Trasse in neuem Glanz. Sie ist seit 2006 als <a title="Sambatrasse: Daten, Fakten, Bilder" href="http://www.achim-bartoschek.de/details_foto/foto_nw4_07.htm" target="_blank">Rad- und Wanderweg</a> freigegeben.</p>
<h3>Gastst&#228;tte Burgholz - Hausmannskost im gr&#252;nen Idyll</h3>
<p>Der hungrige Wanderer kann auf der H&#228;lfte der Strecke in der „Gastst&#228;tte Burgholz&#8221; rasten. Das kleine Holzh&#228;uschen, eine ehemalige Bahnhofsstation, ist mit &#252;briggebliebenen Signalschildern geschm&#252;ckt. Bierb&#228;nke, Au&#223;enlaternen und eine Karte mit Hausmannskost laden zum Verweilen ein.</p>
<h3>Wuppertal - immer eine Reise wert</h3>
<p>Wuppertal ist nicht nur wegen des <a title="Wuppertaler Zoo" href="http://www.zoo-wuppertal.de/" target="_blank">Zoos</a> und der <a title="Wuppertaler Schwebebahn" href="http://www.schwebebahn.de/" target="_blank">Schwebebahn</a> eine Reise wert. Die fr&#252;he Industrialisierung, insbesondere die Textilindustrie, pr&#228;gte die Stadt. Wersich f&#252;r die Zeit der industriellen Revolution und fr&#252;hen Arbeiterbewegung interessiert, kann an F&#252;hrungen des <a title="Historisches Zentrum Wuppertal" href="http://www.historisches-zentrum-wuppertal.de/" target="_blank">Historischen Zentrums</a> teilnehmen. Kontrastreich dazu stellt sich die reizvolle Umgebung Wuppertals dar. Das Bergische Land bietet zahlreiche M&#246;glichkeiten f&#252;r Ausfl&#252;ge. Beispiele hierf&#252;r sind der in Wuppertal-Barmen startende <a title="Geopfad Wuppertal" href="http://www.geopfad-wuppertal.de/" target="_blank">„Geopfad&#8221;</a>, die ehemalige Bahnstrecke <a title="Nordbahntrasse" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_D%C3%BCsseldorf-Derendorf%E2%80%93Dortmund_S%C3%BCd" target="_blank">„Nordtrasse&#8221;</a>, und die <a title="Herbringhauser Talsperre" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Herbringhauser_Talsperre" target="_blank">„Herbringhauser Talsperren&#8221;</a>.</p>
<h3>Ausklang in der historischen Strassenbahn</h3>
<p>Die Sambatrasse f&#252;hrt diese Kontraste zusammen. Das Naturschutzgebiet Burgholz erstreckt sich auf bis zu 228 Metern H&#246;he, durchschnitten vom Lauf der Wupper, die sich bis zu 160 Meter tief in das Gel&#228;nde gegraben hat. An der Trasse befindet sich auch der „Manuelskotten&#8221;, eine einstige Schleiferei. Eingebettet in eine Landschaft aus M&#252;hlteichen und Hofschaften im Schieferfachwerkstil des Bergischen Lands, kann der Kotten als Au&#223;enstelle des Historischen Zentrums besichtigt werden.</p>
<p>Der Besucher erf&#228;hrt hier, wie mit Hilfe von Wasserkraft Metalle verarbeitet wurden. Am Ende der Strecke geht der Regen in leises Nieseln &#252;ber. Die historische Bahn f&#228;hrt mit lautem Geratter ein, ein langgezogenes Quietschen der Bremsen schallt &#252;ber den Bahnsteig. Die Waggons sind geheizt. Holzsitze st&#246;hnen m&#252;de unter der Last der Fahrg&#228;ste. Langsam ruckelt der Zug wieder an. Ein lauter Pfiff. Die Bahn verl&#228;sst den Wald. Der Blick schweift ein letztes Mal zur&#252;ck auf &#252;ppiges Gr&#252;n.</p>
<p><strong>Weiter Informationen unter:</strong></p>
<p><a href="http://www.adfc-wuppertal.de/">www.adfc-wuppertal.de</a></p>
<p><a href="http://www.wandern-in-wuppertal.de/">www.wandern-in-wuppertal.de</a></p>
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		<title>Verliebt in K&#246;ln</title>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 07:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Reise]]></category>

		<category><![CDATA[mibeg]]></category>

		<category><![CDATA[Köln]]></category>

		<category><![CDATA[Romantik]]></category>

		<category><![CDATA[Romantisches Köln]]></category>

		<category><![CDATA[Stadtreise]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Thomas liebt Stefanie&#8221; und auch Rolf schw&#246;rt Bernd seine Treue &#8220;forever&#8221; - so steht es eingraviert auf zwei von mittlerweile mehr als 350 Vorh&#228;ngeschl&#246;ssern an der K&#246;lner Hohenzollerbr&#252;cke. Ein Brauch f&#252;r Verliebte, der vermutlich von Rom in die Rheinmetropole geschwappt ist.
&#8220;Mensch, das sind echt viele.&#8221; Ein junger Mann mit gro&#223;em Rucksack beugt sich zum Gitter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Thomas liebt Stefanie&#8221; und auch Rolf schw&#246;rt Bernd seine Treue &#8220;forever&#8221; - so steht es eingraviert auf zwei von mittlerweile mehr als 350 Vorh&#228;ngeschl&#246;ssern an der K&#246;lner Hohenzollerbr&#252;cke. Ein Brauch f&#252;r Verliebte, der vermutlich von Rom in die Rheinmetropole geschwappt ist.</strong></p>
<p>&#8220;Mensch, das sind echt viele.&#8221; Ein junger Mann mit gro&#223;em Rucksack beugt sich zum Gitter und nimmt ein kleines rotes Vorh&#228;ngeschloss in die Hand, um die Inschrift zu lesen. &#8220;Stell dich mal links daneben.&#8221; Er schiebt seine Freundin vor das dicht mit Schl&#246;ssern behange Gitter und macht ein Foto, w&#228;hrend hinter ihr ein ICE vorbeirauscht. Danach nimmt er sie in den Arm und fl&#252;stert ihr etwas ins Ohr. Sie lachen beide, bevor sie weiter Hand in Hand in Richtung K&#246;lner Dom schlendern.</p>
<p><strong>K&#246;ln - die Stadt f&#252;r Verliebte</strong></p>
<p>K&#246;ln ist eine <a title="K&#246;ln: Eine Stadt f&#252;r Verliebte und Romantiker" href="http://www.kuesseninkoeln.de/" target="_blank">Stadt f&#252;r Verliebte</a>,  an vielen Ecken. Zum Beispiel bei einer <a title="Mit der Seilbahn in K&#246;ln &#252;ber den Rhein" href="http://www.koelner-seilbahn.de" target="_blank">Gondelfahrt</a> &#252;ber den Rhein. In luftiger H&#246;he l&#228;sst sich nicht nur fantastisch die Aussicht genie&#223;en, sondern genau so gut k&#252;ssen oder ein Liebesgest&#228;ndnis machen. Auch ein Spaziergang am Rhein mit Domkulisse l&#228;sst beim Sonnenuntergang verliebte Herzen h&#246;her schlagen.</p>
<p>Bereits im letzten Sommer wurden die ersten &#8220;Liebesschl&#246;sser&#8221; an der Hohenzollernbr&#252;cke zwischen Altstadt und Messe gesichtet - und zun&#228;chst von Bahnmitarbeitern entfernt. Doch die Deutsche Bahn zeigt nun Herz und l&#228;sst die Liebessymbole h&#228;ngen - mittlerweile mehr als 350. Es wird vermutet, dass der Brauch der &#8220;Liebesschl&#246;sser&#8221; aus Italien stammt. Die Milvische Br&#252;cke, die in Rom &#252;ber den Tiber f&#252;hrt, ist schon seit Jahren beliebte Pilgerst&#228;tte f&#252;r &#8220;Frisch-&#8221;, &#8220;Wieder-&#8221; oder &#8220;Immer-noch-Verliebte&#8221;. Als Symbol ihrer ewigen Liebe gravieren Paare ihre Namen in kleine Vorh&#228;ngeschl&#246;sser, ketten diese an die Br&#252;cke und werfen den Schl&#252;ssel in den Tiber.</p>
<p><strong>Schl&#246;sser als Symbol f&#252;r Verliebte in K&#246;ln</strong></p>
<p>Nun ist diese Tradition auch in K&#246;ln angekommen. Auf manchem Meter des gewellten gr&#252;nen Gitters zwischen Fu&#223;weg und Bahngleisen ist kaum noch ein freier Platz. Winzige Schl&#246;sser von Tageb&#252;chern h&#228;ngen fest gekettet neben massiven Messingschl&#246;ssern mit langem, silbernem B&#252;gel, dazwischen leuchten vereinzelt farbige, meist knallrote Schl&#246;sser. An einem kleineren, goldenen Schloss mit der Gravur &#8220;Sophie &amp; Tim in love&#8221; steckt eine vertrocknete rote Rose, an einem anderen flattert eine festgeknotete rote-wei&#223;e Schleife. Die meisten Schl&#246;sser sind mit Namen, Initialen oder einfach nur einem Datum graviert. Auf einigen stehen die Namen der Verliebten mit schwarzem Filzstift, auf manche wurden kleine rote Herzen gemalt.</p>
<p>Auch der Rikschafahrer, der mit zwei japanische Touristen auf der Br&#252;cke f&#228;hrt, h&#228;lt vor einem dicht behangenen Gitter. Mit Blick auf seine Kundschaft zeigt er auf die Schl&#246;sser und redet. Der Japaner h&#228;lt alles auf Video fest, w&#228;hrend seine weibliche Begleitung ein Foto nach dem anderen schie&#223;t. K&#246;lns neues Pl&#228;tzchen f&#252;r Verliebte - schon l&#228;ngst auch eine neue Touristenattraktion.</p>
<p><strong><em>Dies ist eine <a title="Reportage beim Journalistenb&#252;ro Stroisch" href="http://www.stroisch.com/st-leistung-reportage.html" target="_self">Reportage</a> der Seminarteilnehmer des Kurses Onlineredaktion 11 am mibeg-Institut.</em></strong></p>
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		<title>Bei Singlereisen umdenken</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 08:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bendue</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[Weit mehr als sieben Millionen Deutsche sind im vergangenen Jahr alleine in Urlaub gefahren - doppelt so viele wie 2007. Singlereisen liegen damit &#8220;voll im Trend&#8221;, wissen die Partnervermittler einer Online-Singleb&#246;rse und benennen gleichzeitig das Problem, warum sich Suchende nicht finden: der &#8220;falsche&#8221; Urlaub.
&#8220;Von Frauen werden vorwiegend Wellness-, Kultur- und Kreativ-Urlaube gebucht, M&#228;nner tendieren eher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Weit mehr als sieben Millionen Deutsche sind im vergangenen Jahr alleine in Urlaub gefahren - doppelt so viele wie 2007. Singlereisen liegen damit &#8220;voll im Trend&#8221;, wissen die Partnervermittler einer Online-Singleb&#246;rse und benennen gleichzeitig das Problem, warum sich Suchende nicht finden: der &#8220;falsche&#8221; Urlaub.</strong></p>
<p>&#8220;Von Frauen werden vorwiegend Wellness-, Kultur- und Kreativ-Urlaube gebucht, M&#228;nner tendieren eher zu Sport und Abenteuer&#8221;, sagt Silke H&#228;rter von <a href="http://www.datingcafe.de" target="_blank">Datingcafé.de</a> und: Wer m&#246;glichst viele potenzielle Traumpartner kennen lernen will, sollte &#8220;einfach umdenken&#8221; - und seinen Urlaub wie das andere Geschlecht ausw&#228;hlen: Herren vielleicht eine &#8220;Dolce Vita&#8221;-Reise in die Toskana mitmachen, Damen einen Aktivurlaub wie die &#8220;Schiff &#038; Bike&#8221;-Tour in Kroatien ausprobieren.&#8221;</p>
<p>Die gro&#223;en Veranstalter Tui, Thomas Cook und Neckermann-Reisen bieten Cluburlaube und <a href="http://www.miovista.de" target="_blank">St&#228;dtetrips</a>, Fernreisen und Sporturlaube. &#8220;Ein breites Spektrum an Flirtgelegenheiten&#8221;, bescheinigt die Singlereisen-Expertin bei Segelt&#246;rns, Wellness-Reisen und Co. Auch Datingcafé.de organisiert Single-Reisen, &#8220;wir achten bei der Planung darauf, dass das Verh&#228;ltnis von Frauen und M&#228;nnern immer 50:50 ist&#8221;. Zudem seien die Teilnehmer fast gleichaltrig. </p>
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		<title>Journalisten proben die Reportage</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 09:06:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Stroisch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[mibeg]]></category>

		<category><![CDATA[Journalist]]></category>

		<category><![CDATA[Online-Redakteur]]></category>

		<category><![CDATA[Reportage]]></category>

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		<description><![CDATA[„Wenn es nicht klappen soll.&#8221; Die Teilnehmerin breitet ihre Arme weit auf, sie wendet den Kopf nach links und dann schnell nach rechts. In hoher Stimme ahmt sie nach: „Nein, das wollen wir so aber nicht.&#8221; Journalisten in einer Fortbildung: Am mibeg-Institut in K&#246;ln proben etwa 20 Personen die Online-Redaktion.
Online-Journalisten arbeiten anders als Print-Journalisten: Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Wenn es nicht klappen soll.&#8221; Die Teilnehmerin breitet ihre Arme weit auf, sie wendet den Kopf nach links und dann schnell nach rechts. In hoher Stimme ahmt sie nach: „Nein, das wollen wir so aber nicht.&#8221; Journalisten in einer Fortbildung: Am mibeg-Institut in K&#246;ln proben etwa 20 Personen die Online-Redaktion.</strong></p>
<p>Online-<a title="Selbstdarstellung des freien Journalisten" href="http://www.stroisch.com/freier-journalist.html" target="_self">Journalisten</a> arbeiten anders als Print-Journalisten: Das ist eine Grundthese der Journalisten-Ausbildung. Im Fortbildungsseminar „Online-Redaktion&#8221; erlernen Akademiker den journalistischen Zugriff auf das Web: Journalisten mit 20 Jahre Berufserfahrung. Webdesigner mit Interesse am journalistischen Texten. Studiumsabg&#228;nger noch ohne Bezug zum Journalismus und zum Onlinejournalismus.</p>
<p><strong>Freier Journalist fordert Kreativit&#228;t</strong></p>
<p>J&#246;rg Stroisch, Seminarleiter und freier Journalist: „Grundlage einer guten Reportage ist der Blick auf das Detail und der R&#252;ckschluss auf das Gesamte.&#8221; Szene, immer wieder Szene. Sehr im Detail. Eben nicht das „hektische Laufen&#8221;, sondern „Ihre Beine winkeln sich ruckartig an, der K&#246;rper beugt sich leicht nach vorne. Und ebenso ruckartig schnellen sie wieder auseinander. Zwei Meter in einer Sekunde.&#8221; Stakkato zwar und auch ein wenig passiv: Aber eben sehr detailliert, „nicht bewertend&#8221;, fordert Stroisch von seinen Teilnehmern.</p>
<p>Atmosph&#228;re lebt in der <a title="Reportage beim Journalistenb&#252;ro" href="http://www.stroisch.com/st-leistung-reportage.html" target="_self">Reportage</a> durch alle Sinne: Gerade der Geruch ist schwierig zu schildern und auch der Geschmack einer Marzipankartoffel ist nicht einfach nur ekelig, sondern vollzieht sich in verschiedenen Phasen: vom verschwimmenden Geschmack der Schokoh&#252;lle &#252;ber das nussknackige der Au&#223;enhaut und dem zuckers&#252;&#223;em Abgang der Kartoffel.</p>
<p><strong>Reportage und kreatives Schreiben f&#252;r Online-Journalisten</strong></p>
<p>„Die Reportage ist f&#252;r Journalisten die K&#246;nigsdisziplin&#8221;, schildert Journalist Stroisch. Und auch Onlinejournalisten m&#252;ssen sie erlernen, „denn reportagige Elemente kommen in vielen Texten vor.&#8221; An drei kompakten Tagen erlernen die<a title="mibeg-Fortbildung Online-Redakteur" href="http://www.mibeg.de/index.php?id=795" target="_blank"> Online-Redakteure der Fortbildung</a> deshalb die Reportage.</p>
<p>„Nein, das wollen wir so aber nicht&#8221;, beschreibt die mibeg-Teilnehmerin. Ihr Mundwinkel verzieht sich schmal, die Augenlider senken sich leicht. Ein Vorstellungsgespr&#228;ch. Nicht so gut gelaufen. „Na gut, jetzt aber die Reportage.&#8221;</p>
<p><strong><em>Seminarteilnehmer des Kurses Onlineredaktion 11 verfassen Reportagen. Hier im Weblog Geldseligkeiten werden die Entw&#252;rfe in den kommenden Tagen online gestellt.</em></strong></p>
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