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Donnerstag |
11.01.2007 |
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| EU-Kommissionen droht Energiekonzernen mit Zerschlagung |
Die EU-Kommission scheint derzeit der ärgste Feind von Eon, RWE & Co. zu sein. Denn sie will einen Zwangsverkauf der Strom- und Gasnetze zugunsten von mehr Wettbewerb und damit sinkenden Preisen, wie die Tageszeitung Die Welt berichtet.
Im extremsten Fall droht den Konzernen gar eine Zerschlagung. Die EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes ist der Meinung, dass nur durch die Trennung von Stromerzeugung und Netzbetreibung mehr Wettbewerb möglich ist. Ihr Plan: Bis Mitte des Jahres verkaufen die Konzerne den Netzbetrieb an eigenständige Gesellschaften – das käme einer Zerschlagung gleich. Der Bundesregierung geht das zu weit. Deswegen liebäugelt Kommissionschef José Manuel Barroso schon mit einer entschärften Variante, wie die Welt schreibt: Die Strom- und Gaskonzerne sollen weiterhin Eigentümer der Leitungsnetze bleiben, aber eine unabhängige Geschäftsführung muss die Leitung übernehmen.
Und mittlerweile gibt es für diese Forderung ja auch Support aus Deutschland: Bundesumweltminister Sigmar Gabriel übernahm die Forderung der EU komplett. Für die Liberalisierung wäre das natürlich ein großer Schritt. Aber ich persönlich glaube nicht, dass dies so durchkommt.
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Am 11. Januar 2007 um 11:39 Uhr
Auch dem Energieriesen RWE geht das scheinbar zu weit. RWE ist der Meinung das eine Entflechtung nicht notwendig ist, da die Netzagentur, und auch der Wettbewerb, das schon richten wird. Dann aber hoffentlich nicht nur in Deutschland sondern europaweit.