|
« Private Renten halten Versprechen nicht immer ein |
Abgeltungssteuer: Die meisten Sparer zahlen drauf » |
 |
 |
 |
Freitag |
09.02.2007 |
|
|
| Eon-Tochter greift bundesweit nach Kunden |
“E wie einfach” nennt sich die neugeborene Tochter des Energieonzerns Eon, der nun auch bundesweit Privatkunden mit Gas und Strom direkt versorgen will. Wie die Welt berichtet, haben am ersten Tag bereits 214 Kunden bei der Tochter einen Vertrag unterschrieben, am Tag darauf waren es schon mehr als 500 Neukunden allein für Erdgas.
Dabei lockt der “E wie einfach” mit einem “Mein-Cent-Tarif”: Gas soll jeweils zwei Cent pro Kubikmeter billiger sein als beim örtlichen Grundversorger. Für ein Jahr soll es außerdem eine Preisgarantie geben, für Strom gar für zwei Jahre. Verbraucherschützer des Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) begrüßten den Schritt des Energiekonzerns. Dennoch gibt es auch kritische Stimmen unter den Verbraucherschützern, die vor einem überstürzten Wechsel warnen. Denn erst einmal gelte es, den eigenen Verbrauch zu bestimmen und wie immer: Vergleichen lohnt sich, denn nicht immer ist das Billigste auch das Passendste.
Generell: Als Ex-Monopolist im Bereich Strom und als Marktführer im Bereich Gas in Deutschland halte ich für keine gute Idee, ausgerechnet zu Eon zu wechseln, wenn man ein Liberalisierungsfreund ist.
|