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Montag |
29.01.2007 |
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| Deutscher Strommarkt zeigt zu wenig Transparenz |
Wenig Transparenz, kaum Kontrolle: Eigentlich ist es nichts Neues, was eine Studie des Sächsischen Wirtschaftsministeriums über die Energieerzeuger offen legt, so ein Bericht der Financial Times Deutschland
target=_blank>(FTD).
Erzeuger und Netzbetreiber halten sich demnach besonders bedeckt, was die so genannten nicht-börslichen Informationen angeht, also alles das, was über die Veröffentlichungspflicht, die die Börse einer AG vorschreibt, hinausgeht. Das sind beispielsweise Angaben zur Stromübertragung und Netzlast. Mögliche Marktmanipulationen können damit nur schwer erkannt werden, so die Kritik.
Das sächsische Wirtschaftsministerium hat die Aufsicht über die Leipziger Strombörse European Energy Exchange (EEX), wo die Energiekonzerne auf freiwilliger Basis ihre Erzeugungsdaten offen legen, allerdings immer erst mit einem Tag Verspätung. Bei Ereignissen, die den Strompreis beeinflussen, wie zum Beispiel ein Kraftwerksausfall, hat das betroffene Energieunternehmen also 24 Stunden lang einen Informationsvorsprung gegenüber der Konkurrenz. Thomas Jurk, sächsischer Wirtschaftsminister, will dagegen mit einer Änderung des Energierechts vorgehen, so die FTD. Die Stromkonzerne sollen Erzeugungs- und Netzdaten umgehend veröffentlichen. Das Bundeswirtschaftsministerium soll auf Basis des Gutachtens dazu einen Bericht für die Wirtschaftsministerkonferenz der Länder erarbeiten.
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