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Eon-Tochter greift bundesweit nach Kunden » |
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Freitag |
09.02.2007 |
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| Private Renten halten Versprechen nicht immer ein |
Wer privat vorsorgt, will mehr haben im Alter. Mehr als die kleine gesetzliche Rente. Doch scheinbar wurden viele dieser 15 Millionen Sparer mit zu hohen Renditeversprechen geködert, wie der Stern berichtet.
Versprochene Sofortrenten gibt es laut dem Magazin beispielsweise nur ein Jahr lang, dann sinken sie immer weiter in den Keller, nach einer Garantiezeit sogar ins Bodenlose, denn dann muss die Versicherung gar keine Versprechen mehr halten. Angeblich haben sich die Anbieter wohl allesamt verkalkuliert. Dabei sieht die Rechnung ganz einfach aus: Die Beiträge werden am Kapitalmarkt angelegt und zum vereinbarten Zeitpunkt Stück für Stück wieder ausgezahlt, plus einem Garantiezins, einer Überschussbeteiligung und, wenn alles schön läuft, einer extra noch erwirtschafteten Verzinsung.
Doch bei 33 von 64 Anbietern, die die Analysefirma Assekurata laut Stern befragte, herrscht Ebbe in der Kasse für Überschussbeteiligungen dieses Jahr, bei den anderen Anbietern gibt es nur maue Beträge. Rentensparer können nur noch auf den Garantiezins bauen. Schuld sei laut der Versicherungen mal wieder die demografische Entwicklung. Doch genau wegen der wollte doch der private Sparer etwas zur Seite legen, weil das Phänomen “Viele Alte, wenige Junge” die gesetzliche Rentenversicherung ächzen lässt und nur noch magere Pensionen in Aussicht stellt. Einen anderen Schuldigen finden die Anbieter im Kapitalmarkt. Denn hier sind die Zinsen schneller gesunken, als es die Versicherungen einkalkuliert haben.
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