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Verbraucher beschweren sich über Versicherungen, Verband klagt » |
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Montag |
12.02.2007 |
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| Abgeltungssteuer: Die meisten Sparer zahlen drauf |
Die Besteuerung von Kapitaleinkünften soll einfacher werden mit der neuen geplanten Abgeltungssteuer. Wie der Rheinische Merkur jedoch schreibt, wird aber hauptsächlich für Vermögende die Steuerlast sinken, während der normale Sparer draufzahlen muss.
Ab 2009 sollen die Banken pauschal 25 Prozent der Zinsen, Kursgewinne und Dividenden an den Fiskus abführen, plus Solidaritätsbeitrag und Kirchensteuer kommt das einer Belastung von 28,5 Prozent gleich, rechnet der Merkur vor. In die Röhre gucken dabei besonders bei der Besteuerung festverzinslicher Wertpapiere die Geringverdiener. Sie zahlen derzeit mit ihrem Eingangssteuersatz von 15 Prozent 150 Euro Steuern pro 1000 Euro Zinsen. Falls das neue Gesetz in Kraft tritt, sind künftig für alle 250 Euro Steuern fällig. Da reibt sich der Gutverdienende mit einem jetzigen Steuersatz von 42 Prozent (macht momentan noch 420 Euro Steuern auf 1000 Euro Zinsen) die Hände.
Ungeklärt ist noch, ob Kursverluste mit den –gewinnen verrechnet werden können. Denn die Gewinne sollen ab 2009 sofort versteuert werden, nicht wie jetzt ab einer Haltedauer von einem Jahr steuerfrei bleiben. Einen Teil des Sparstrumpfes, der häufig auch das Leben im Alter finanzieren soll, wird auch 2009 nicht angetastet: Sparpläne nach Rürup und Riester sind von der Abgeltungssteuer ausgenommen.
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