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Dienstag |
10.10.2006 |
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| Zahn II: Konkurrenz zeigt Zähne |
Nach den Beißern aus Fernost (McZahn) (Artikel bei Geldseligkeiten) folgen die aus Nahost: Ein neuer Zahndiscounter hat in Düsseldorf seine Pforten geöffnet, nennt sich Dr. Z und setzt auf billige Kronen und Prothesen unter anderem aus der Türkei. Nachgebessert werde aber made in Germany. “100 Prozent Zahnersatz 0 Prozent Zuzahlung” wirbt Dr. Z. Gespart wird nicht nur an den Zähnchen selbst, sondern auch in der Niederlassung. Statt einer mehr oder weniger freundlichen Sprechstundenhilfe empfängt den Kunden ein computergesteuertes Terminal, an dem er sich mit seiner Krankenkarte einbuchen muss. Fehlt ja dann nur noch, dass auch die Zähne per Roboter bearbeitet werden…
Immerhin: Dr. Z verspricht statt langer deutscher Wartezeiten einen Termin innerhalb von 24 Stunden. Wenigstens daran können sich viele deutsche Normal-Zahnärzte ein Beispiel nehmen.
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Am 7. November 2006 um 10:18 Uhr
Wie lange wird es diese Billigheimer geben? Ein Jahr, zwei Jahre und dann sind sie weg?
Warum sollte sich jemand den billigsten Zahnersatz machen lassen? Der Patient trägt die Sachen meistens 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr und das oft 20, 30 und mehr Jahre lang. Das ist eine ganz andere Nutzungsdauer als bei einem Elektrogerät oder einem Auto. Zudem ist das Produkt in direktem Kontakt mit dem eigenen Körper. Billige Materialien und schludrige Verarbeitung sind für das Tragen in der eigenen Mundhöhle doch wohl weniger geeignet. Einfach mal darüber nachdenken. Grüße, Konrad Kuhmann