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Das Märchen von den fünf Millionen » |
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Mittwoch |
02.02.2005 |
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| Wahre Profis gründen eine Bank |
“Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.” Berholt Brecht
In letzter Zeit kommen Banken wieder ins Gerede:
- In der Ausgabe vom 21. Januar 2005 berichtete die Süddeutsche Zeitung, auch WISO zeigte per Stichprobe: Senioren bekommen nur sehr schwer ein Darlehen von der Bank als Sicherheiten wurden hier häufig immens hohe Todesfallversicherungen verlangt, obwohl eine Kapitallebensversichung als Sicherheit vorhanden war. Auch andere Gruppen wie etwa die Selbstständigen haben häufig Probleme mit Banken.
- Die Hypovereinsbank schreibt 2,5 Milliarden Euro ab. Ein Grund: Schrottimmobilien vor allem in Ostdeutschland, in die auch viele Anleger auf Anraten von Bankberatern investierten.
- Generell entdecken die Großbanken den Privatkunden neu, nachdem deren “Peanuts” lange Zeit als unattraktiv angesehen und zum Teil in Töchter (beispielsweise Deutsche Bank 24) ausgegliedert wurden. Branchenexperten bemängeln aber eine generelle Konzeptlosigkeit in der Bankenlandschaft. Wie lange bleibt also dieses Mal der Kunde König?
- Auch so entwickeln sich Banken immer mehr zum verlängerten Arm von Versicherungen, drehen ihren Kunden gerne Vorsorge-Produkte an. Der ganzheitliche Ansatz, dem sich auch viele Strukturvertriebe zum “Wohle” des Kunden verschrieben haben, wird mit Provisionen belohnt. Beratungsqualität bleibt da manchmal auf der Strecke.
Stimmt das Zitat nach Bertholt Brecht also, berauben uns die Banken?
Schreiben Sie mir von Ihren Erlebnissen mit den Banken! Welche Produkte wurden Ihnen als Altersvorsorge empfohlen (doch nicht etwa Renten- und Kapitallebensversicherungen?) Welche Art der Immobilienfinanzierung sollten Sie abschließen (doch nicht etwa das vorfinanzierte Bauspardarlehen?). Schreiben Sie auch gute Erfahrungen, denn eine generelle Verurteilung der gesamten Branche ist ungerecht! Ich selbst mache gerade sehr gute Erfahrungen mit einer Großbank, obwohl ich als kleiner Selbstständiger eigentlich zu einer sehr unattraktiven Zielgruppe gehöre.
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