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Freitag |
31.12.2004 |
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| VoIP: Mit dem Internet telefonieren |
Regelmäßig bewegt mich das Thema Internettelefonie kurz: VoIP (Voice-over-IP) beruflich, schon diverse Texte habe ich zu dem Thema verfasst. Jetzt hat mein DSL-Internetanbieter seine Preise für die Flatrate stark gesenkt und ich sehe hier ein ganz beachtliches Einsparpotenzial.
Es ist Zeit, dazu mal ein paar Praxisberichte zu verfassen hier gibt es also nun einen kleinen VoIP-Roman” in mehreren Teilen. Heute Teil 1:
Teil 1 Anbieter wählen
Den richtigen VoIP-Anbieter herauszufinden, ist schon eine Wissenschaft an sich. Denn es konkurrieren mittlerweile diverse Anbieter mit ihren Tarifen um die Gunst des Kunden. Ich habe mich dabei entschlossen, der Deutschen Telekom nun komplett den Rücken zu kehren. Mein neuer Anschluss” bietet mir nun das Telefonieren über die Internetleitung, vier eigene Rufnummern und zusätzlich eine so genannte Deutschland-Flat fürs kostenlose Telefonat ins deutsche Festnetz sowie eine Internetflatrate, so die Planung.
Parallel soll folgendes gelingen:
- der ISDN-Anschluss der Telekom mit seiner nun für mich unnützen Grundgebühr soll gekündigt werden.
- Vier meiner Rufnummern sollen zum neuen Anbieter übertragen werden (so genannte Portierung)
- eine kleine Box soll die Kommunikation zwischen meinen Telefonen, meiner ISDN-Anlage, meinem Computer und dem DSL meines Anbieters vermitteln
- meine Telefonrechnung (inklusive DSL-Flatrate) soll sich von derzeit etwa 100 bis 110 Euro im Monat auf 50 Euro senken (davon knapp 40 Euro für die Deutschlandflat und den DSL-Zugang und knapp zehn Euro für Verbindungskosten ins Ausland und ins Mobilfunknetz)
Zunächst: Der Portierungsantrag wurde ausgefüllt und gefaxt. Bei der Hotline meinte der Berater, dass die Telekom den Antrag innerhalb von sechs bis sieben Tagen bearbeiten würde. Zusätzlich dazu kommen noch mal ein bis zwei Tage, die mein neuer Anbieter benötigt. Ich habe mich entschlossen vorsichtshalber die VoIP-Box erst zu kaufen, wenn ich eine Bestätigung für mein Ansinnen erhalten habe.
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