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Donnerstag |
12.01.2006 |
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| VoIP: Die ersten Telefonate |
Und weiter gehts mit dem kleinen VoIP-”Roman.
Was bisher geschah:
Teil 1: Anbieter wählen - zunächst habe ich mal Angebote verglichen und mich dann hinterher für meinen “Haus”-DSL-Anbieter entschieden.
Teil 2: Hardware bestellen + neuen Anbieter wählen - jetzt kann mich nichts mehr halten. Ich habe die passende Hardware bestellt, damit ich ohne Computer telefonieren kann. Außerdem habe ich für Auslandstelefonate einen zweiten VoIP-Anbieter ausgewählt, den ich gerne verwenden möchte.
Teil 3 - die ersten Telefonate + Ummeldung läuft
Gestern war dann bereits die FritzBox in der Post. Normalerweise ist die Installation sehr einfach, wenn man einen der Telekom-Reseller verwendet. Ich musste aber in der FritzBox das eingebaute DSL-Modem deaktivieren, weil mein Anbieter - telekomunabhängig - ein anderes Verfahren verwendet (es ist SDSL, der Anbieter ist QSC). Hat aber nur etwa 10 Minuten gedauert, dann hat alles funktioniert (hilfreich ist hier nur die Hilfefunktion von der FritzBox selbst…).
Außerdem hat mir QSC mitgeteilt, dass mein Tarifwechsel geschehen ist und ich außerdem am 19.01. mit vier Rufnummern von der Telekom wechsel. Mein Anschluss bei der Telekom ist damit automatisch gekündigt - irgendwelche Anschlusskosten entstehen mir dort nicht mehr.
Jetzt habe ich mich auf das erste Internettelefonat gefreut. Mit Sipgate war die Einrichtung supereinfach, da dort aber mein Konto noch nicht aufgeladen war, konnte ich mich “nur” anrufen lassen. Das hat aber wunderbar geklappt. Das Telefonat hatte ein leichtes Echo, aber wenn ich nicht darauf geachtet hätte, wäre es mir gar nicht aufgefallen.
Etwas schwieriger gestaltete sich die Einrichtung der QSC-Nummern. Irgendwie wollte es nicht so recht. Habe eine Nacht drüber geschlafen - und siehe da: Seit heute funktioniert es wunderbar. (Computer sind ja schließlich auch nur Menschen…) Die Sprachqualität ist einwandfrei. Ich telefoniere schon den ganzen Tag darüber, denn schließlich kosten mich Deutschlandfestnetzgespräche nun nichts mehr (bzw. sie werden einmal monatlich mit knapp zehn Euro pauschal abgerechnet). Ich habe auch die Hintereinanderschaltung von QSC und Sipgate und die Voreinstellung von Wahlregeln (Sipgate soll schließlich den Notruf und alle Auslandsgespräche absenden) getestet. Hat auch ganz prima geklappt, mein Konto bei Sipgate ist nämlich mittlerweile aufgeladen.
Jetzt gibt es nur noch zwei Eventualitäten:
- klappt es mit der Rufnummermitnahme von der Telekom alles
- kann ich dann meine ISDN-Anlage vernünftig an die FritzBox anschließen und steuern
Außerdem will ich natürlich kritisch analysieren, ob ich wirklich richtig viel Geld spare.
Dazu dann mehr am 19.01.2006.
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