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Warnung vor undurchsichtigen Finanzprodukten » |
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Dienstag |
11.07.2006 |
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| Vishing: VoIP und das Laster mit der Kontodatenabfrage |
Da ich ja schon mehrfach über Phishing und auch über das Telefonieren über das Internet (Voice-over-IP) berichtet habe, verbindet sich mit Vishing hier die beiden Themen - und offenbaren gleichzeitig die unsichere, dunkle Seite von Voice-Over-IP. Wie die Website kartensicherheit.de berichtet schwappt nämlich nun eine neue Masche vom amerikanischen Kontinent hinüber auf den deutschen Markt:
Vishing bedeutet nichts anderes, als das VoIP-Kunden mit standardisierten Maschinenanrufen zur Angabe ihrer Kontendaten aufgefordert werden. Das Problem dabei: VoIP hat häufig noch ein Sicherheitsproblem. Zum einen sind die Gespräche häufig nicht verschlüsselt. Zum anderen sind sie sehr anfällig für Telefon-Spam, den von VoIP-Spammern fällt es (fast) genauso einfach, einen Spam-Telefonanruf zu versenden, wie eine Spam-E-Mail. So gesehen ist Vishing ein düsterer Vorbote für die Zukunft. Denn es gibt ja nicht nur Vishing. Die ohnehin schon nervigen Gewinnspielanrufe werden wahrscheinlich zukünftig von den nervenden Versendern ins Land geschwemmt. Ein Knopfdruck und bei hunderten Personen klingelt das Telefon. Das ist ja schon heute so. Aber das Internet macht es noch viel einfacher.
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