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Mittwoch |
19.01.2005 |
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| Minimalistisch! Die neue Airschwalbe 380 |
Minimalistisch , Eine Leuchtdiode für Europa (WAZ) bescheiden wie gewohnt äußerten sich Politiker und Medien zur Vorstellung des Minijets Airschwalbe W 380 gestern in Toulouse.
Kleinster Jet seiner Klasse
Mit einer Flugweite von zwei bis fünf Metern und einem Briefwaagengewicht von 10 Gramm setzt der Jet neue Maßstäbe in der Kurzstreckenklasse, Konkurrent Boing scheint damit auf Jahre abgeschlagen. Die leichte Produktionsweise der Airschwalbe aus einem Altpapier-Gemisch macht ein extra Auftriebsgummi sogar überflüssig. Mit einem Listenpreis von 230 Cent pro Stück ist die Airschwalbe auch sehr günstig. Allerdings müssten die Gangways der Airports noch verkleinert, die Start- und Landebahnen verkürzt werden, mehrere Lokal- und Regionalflughäfen haben aber bereits die Umrüstung angekündigt. Bei 250 Millionen Stück sieht das Konsortium die Gewinnschwelle. Wir hatten einige Patentstreitigkeiten mit den Gebrüdern Grimm, dafür sind die die Kosten doch recht überschaulich geblieben, so ein Insider.
Entsprechend kleine Feierlichkeiten
Im mehrfachen Sinne des Wortes minimalistisch waren so auch die Feierlichkeiten zur Einweihung. Als einziger geladener Gast hielt Norbert Blüm, Körpergröße etwa 1,25 Meter, eine gewohnt kurze Rede. Im Rahmen des Festaktes verriet Airbus-Chef Noel Forgeard hinter vorgehaltenem Finger auch gleich einen kleinen Deal mit China: Die wollen endlich von den knickflügeligen Boing 0,747 wegkommen. Wir haben mit unseren geraden Flügeln einen echten technologischen Vorsprung. Und weiter: Wenn der Bedarf da ist, dann werden wir auch noch eine verkürzte Version anbieten.
Politische Diskussionen erhalten Auftrieb
Subventionsvorwürfe von Seiten der Amerikaner wies das Airbus-Konsortium strickt zurück. So sei die Entwicklungsunterstützung durch den Staatlichen Kindergarten Holzwickede-Süd zwar durchaus ein Vorteil gewesen. Aber die Amerikaner griffen ja auch auf die Wuselland-Krabbelgruppe im Pentagon zurück. Derweil fordert Hamburgs Oberbürgermeister Ole von Beust vehement eine Startbahnverkürzung für das Airschwalbenwerk in Hamburg: Das ist unglaublich wichtig für den Wirtschaftsstandort. Immerhin werden durch die Airschwalbe null sicherere, neue Arbeitsplätze geschaffen. Nur wenige Kommentatoren warnen generell vor einem zu starkem Minimalismus rund um die neue Airschwalbe.
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