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« VoIP: Die ersten Telefonate |
Internettelefonie: Noch kein Happy End » |
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Donnerstag |
19.01.2006 |
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| Internettelefonie: Seit 13.43 Uhr klappt alles |
Der vorerst letzte Teil meines VoIP-Romans kommt jetzt. Nicht ganz…
Was bisher geschah:
- Teil 1: Anbieter wählen - zunächst habe ich mal Angebote verglichen und mich dann hinterher für meinen “Haus”-DSL-Anbieter entschieden.
- Teil 2: Hardware bestellen + neuen Anbieter wählen - jetzt kann mich nichts mehr halten. Ich habe die passende Hardware bestellt, damit ich ohne Computer telefonieren kann. Außerdem habe ich für Auslandstelefonate einen zweiten VoIP-Anbieter ausgewählt, den ich gerne verwenden möchte.
- Teil 3: Die ersten Telefonate + Ummeldung läuft - was für eine Freude: Die ersten Telefonate funktionieren prächtig und das auch noch über zwei verschiedene Anbieter. Zugegeben: Ein bisschen Arbeit war es schon.
Teil 4: ISDN-Anlage und Rufnummern
Da hat gar nichts mehr geklappt: Beim Abnehmen des Telefons kam zwar noch das Freizeichen, hinauswählen konnte ich mich aber nicht. Das war so gegen 11 Uhr. Sprich: Wie versprochen hatte die Telekom meinen Anschluss abgestellt und QSC würde nun die Nummer portieren.
Gut: Ich wollte ja sowieso meine ISDN-Anlage (eine Eumex) an die Fritzbox anschließen. Hier nun eine etwas ausführlichere Anleitung für alle, die nicht die gleichen Probleme haben wollen wie ich:
- richtigen Stecker verwenden: Es mag ja banal klingen. Aber ich habe meine Anlage zunächst mit dem Kabel an den ISDN-Port (blau) angeschlossen. FALSCH! Direkt daneben der FON So-Port ist richtig.
- Richtige Nummern eingeben: Auch das mag banal klingen, hat mich aber trotzdem mindestens zwei Stunden meines Lebens gekostet. Damit die Telefonanlage Eumex mit der FritzBox vernünftig hin- und herfunken kann, müssen die eingegebenen MSN in der Telefonanlage mit den eingegebenen Internettelefonnummern der Fritzbox übereinstimmen. Wo liegt der Fehler: Die Eumex akzeptiert nur Nummern ohne Vorwahl, voreingestellt hatte ich aber Internettelefonnummern mit Vorwahl. So klappte zwar das Heraustelefonieren, ein Anruf an das richtige Telefon aber nicht. Lösung: Bei der Installation der Internettelefonieanbieter kann man die Internettelefonnummer auch ohne Vorwahl eingeben und weiter unten im Menü dann eine Ortsvorwahl einstellen. Dann funktioniert es auch.
- Nur ein Telefon klingeln lassen: Zusätzlich zur ISDN-Anlage habe ich darüber hinaus testweise ein Telefon an die normale FON-Box angeschlossen, hier kann man dann über Nebenstellen eine Rufnummer zuordnen. Damit dieses Telefon nicht immer mitklingelt, wenn jemand bei der ISDN-Anlage anruft, muss hier im Menü “auf alle Rufnummern reagieren” ausgeschaltet werden.
Fertig… Nicht ganz… Mitten in meinen Tests stellte dann QSC gegen 13 Uhr die Rufnummern um, da klappte gar nichts mehr (… und mir wuchsen ein paar weitere graue Haare mehr …). Zum Glück habe ich das schnell bemerkt. Jetzt klappt alles perfekt.
Und ich denke auch, dass der Aufwand seine Rechtfertigung hat (@ Kommentar von Froschliebhaber). Immerhin spare ich dabei etwa 50 Prozent meiner Telefonkosten. Um noch auf Jan einzugehen: Ich betreibe vier Geräte an meiner Anlage, deshalb war das mit der ISDN-Anlage nötig.
Abschließend: Die Rufnummerportierung hat mich exakt 9,12 Euro gekostet.
Und: Es gibt noch ein Problem. Meine Telefone besitzen alle keinen Anrufbeantworter, QSC aber keinen Netzanrufbeantworter (bzw. der reagiert nur, wenn bei mir technisch gar nichts reagiert…). Aber ich habe da schon eine kostengünstige Idee, dazu später mehr…
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