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Samstag |
28.05.2005 |
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| Gier mit CasMaker |
Ich weiß, ich reite gerne ein wenig darauf herum, aber die Firma CasMaker ist ein gutes Beispiel dafür, wie Schwarze Schafe am Anlagemarkt gerne noch den letzten Cent aus gutgläubigen Anlegern herauspressen. Und meistens mit einem gewissen Erfolg, das ist ja das eigentlich Erschütternde an dem Fall.
Konkret berichtet kapital markt-intern von einem neuen Aufruf durch Mike Hansch, dem Direktor von CasMaker. Zitat: “Da nur noch eine begrenzte Anzahl von Gewinnanteilen vorhanden ist, möchten wir den ernsthaft interessierten Anleger bitten, unseren Reservierungs-Service zu nutzen…” Eine Jahresrendite von zur Zeit 30 Prozent mit steigender Tendenz verspreche CasMaker. Der Branchenreport bewertet dies als “Zeitdruck-Sermon” und erinnert daran, dass wegen seines “schneeballartigen Zocker-Glückspiel-Beteiligungsmodells” gegen Hansch staatsanwaltliche Ermittlungen laufen.
Sie sehen es ja auch sehr gut an meinem Beitrag über die VermögensGarant AG: “Interessierte” Befürworter einer möglicherweise windigen Anlageidee gibt es immer und sie treten mit ihren Argumenten häufig offensiv auf.
Aber: Gier ist niemals ein guter Anlageratgeber! Dann doch besser Geld auf einem stockkonservativen und renditeschwachen Sparbuch angelegt, als in windigen “Schweinebauchanleihen” (oder ähnlichem…) verbrannt!
Lesen Sie auch meine anderen Beiträge über CasMaker:
[30.03.05] Casmaker: Geld beschlagnahmt.
[18.03.05] Casmaker in Finanztest
[27.01.05] Abzocke mit Internetcasinos
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