(Frei nach den Gebrüder Grimm)
Es war einmal, vor langer, langer Zeit,
da regierte ein König namens Schröder,
im Land da wurd es immer öder,
da kam der Clement und war bereit.
Doch niemand kannte seinen Namen,
er sagte ihn nicht, das war ein Leid,
denn seine Forderung, die sprengte jeden Rahmen,
er sollte dafür senken die Arbeitslosigkeit.
“Dafür”, so der Minister, “musst Du mir geben Deinen Job.
Dass ich mich hier hinstelle, wie ein Wicht,
und behaupte gegenüber dem Mob,
dass Arbeitslose sind böse, sie hätten die Gicht.”
Der Minister verstand wohl seinen Job,
der König willigte ein in seiner Situation,
Hartz 1, Hartz 2, Hartz Hundertmillion,
Die Arbeitslosigkeit stieg trotzdem ohne Stopp.
Fünf Millionen ohne Arbeit es war ein Bann,
“Die Statistik”, argumentierte der Mann,
“das ist nun real, das war schon immer,
am Jahresende haben wir die nimmer.”
König Schröder schaute in das Vertragspapier,
da stand nichts von Quote abbaun,
er musste erraten den Namen des Mannes,
nur dann würde der freiwillig abhaun.
“Heute hartz ich, morgen schütz ich die Industrie,
und übermorgen krieg ich des Königs seinen Job,
denn meinen Namen errät der nie.
dann bin ich endlich der König des Mob.”
Und die Moral von der Geschicht:
Ein Minister verrät niemals seinen Namen nicht,
auch nicht, wenn er ist alleine,
denn das ist wirklich das Gemeine,
so blöd wie Rumpelstilzchen ist so jemand nicht.
[An dieser Stelle möchte ich mich für die zahlreichen Kommentare auf meinen Eintrag mit dem Thema "Wahre Profis gründen einen Bank" bedanken - und da ich in Köln lebe, verabschiede ich mich nun für ein paar Tage in die Narrenzeit.]

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