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Mittwoch |
16.02.2005 |
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| Bittere Bank für Selbstständige |
Wahre Profis gründen eine Bank (Berthold Brecht) - dieser Eintrag sorgte bisher für viel Aufregung in der Community. Zahlreiche Leser kommentierten ihn mit ihren eigenen, bitteren Erfahrungen.
Insbesondere Selbstständige fühlen sich anscheinend von ihren Banken nicht so recht verstanden - eine Erfahrung, die ich bei mehreren Bankinstituten in ähnlicher Weise auch gemacht habe, ich bin seit etwa zweieinhalb Jahren selbstständig.
Hier ein paar Auszüge aus den Kommentaren:
- Wilfried Michalski: “… und zweitens im deutschen Bankenverständnis Pest, Maul-und Klauenseuche, Aussatz oder was sonst drohen mag, nur von einem bedauerswerten Zustand übertroffen werden kann: Selbständigkeit!
- Roy Burger: “Ich bin es leid.”
- Sebastian Bayer: “Wie schnell kann ein Selbständiger, der über weniger Reserven verfügt, durch so eine Art in den kompletten Ruin getrieben werden???”
Peter A. Naujoks fasst zusammen: “EINE BANK IST EIN INSTITUT, DAS DIR GELD LEIHT, WENN DU NACHWEISEN KANNST, DASS DU ES NICHT BRAUCHST!”
Sind Selbstständige und Existenzgründer nicht nach vollmundigen Politikeraussagen der Motor auf dem Arbeitsmarkt? Ist überhaupt in der Wirtschaft genügend Risikokapital vorhanden, um neue Ideen zu fördern? Sind Banken dazu die geeigneten Partner?
Wie schon mal gesagt: Ich bin jetzt an das “richtige” Institut geraten und mit der Betreuung/Beratung sehr zufrieden. Schreiben Sie ruhig auch positive Erfahrungen!
Eine Anekdote noch am Rande: Gewerbeanmeldungen - eigentlich eine reine Formsache mit Personalausweis - sind derzeit in der Metropole Köln nur per Termin (aber telefonisch ist am Amt niemand erreichbar) oder mit stundenlangen Warteschlangen möglich, auch eine Art der “Wirtschaftsförderung”…
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