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Donnerstag |
29.03.2007 |
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| Urteil zu Provisionen: Banken müssen alles offen legen |
Ob der nette Bankberater den Fonds nur empfiehlt, weil er wirklich gute Renditen für den Kunden abwirft oder nur dem Berater selbst Geld in Form von Provisionen einbringt, lag für Anleger bisher im Unklaren. Der Bundesgerichtshof hat nun ein Urteil zu Gunsten der Bankkunden gefällt. Zukünftig müssen Banken aufklären, wie hoch ihre Provision bei einem Geschäft ist, egal ob Fonds, Zertifikat oder Lebensversicherung, wie die Financial Times Deutschland (FTD) berichtet. Denn beispielsweise Fondsgesellschaften haben in vergangener Zeit immer mehr versucht, Vermittler mit besonders hohen Provisionen zu ködern, um so gegen die eigene Konkurrenz bestehen zu können. Klärt die Bank nicht genug auf, kann das böse Folgen für das Geldhaus haben: Anleger können dann nämlich laut FTD nicht nur den Fondskauf selbst, sondern auch alle anderen Wertpapiertransaktionen rückgängig machen.
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