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Bestnoten für zwei private Krankenversicherungen » |
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Mittwoch |
28.02.2007 |
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| Sterbegeld-Versicherungen: Ein Grab fürs Vermögen |
Teuer und nur selten nötig: Zu diesem Urteil kommt die Zeitschrift Finanztest in ihrer aktuellen Ausgabe, wenn es um Sterbeversicherungen geht. Eigentlich stecke dahinter nichts anderes als eine Lebensversicherung, so die Tester. Bis zum Höchstalter von 85 oder über eine Laufzeit von 20 Jahren zahlt der Versicherungsnehmer seinen Beitrag, der auf den ersten Blick auch recht niedrig aussieht.
Doch die Haken folgen kurz dahinter. Auf der einen Seite die lange Wartezeit, die je nach Versicherung zwischen einem halben und vier Jahren liegen kann, bevor die Versicherungssumme fällig wird – stirbt der Versicherte schon vorher, gibt es nur einen Teil zurück. Zwar gibt es eine Garantiesumme, die ausbezahlt wird und für die Bestattung dienen kann oder auch muss: die meisten Versicherungen arbeiten nämlich direkt mit den Bestattungsinstituten zusammen. Und die Verbraucherschützer haben nachgerechnet: Unter Umständen zahlt der Versicherte mehr ein, als er beziehungsweise seine Hinterbliebenen später wieder bekommen. Der Idealfall: Der Versicherte stirbt kurz nach Ablauf der Wartezeit und hat noch nicht viel eingezahlt.
Außerdem raten die Tester davon ab, eine Gruppenversicherung abzuschließen, die mehrere Personen umfasst: Nicht selten werden dafür noch mal extra Gebühren fällig.
Die Verbraucherschützer raten daher zu Vorsicht und genauem Rechnen. Das Geld für eine Beerdigung lässt sich auch aus anderen Quellen finanzieren. So zum Beispiel über das Sterbevierteljahr der Deutschen Rentenversicherung, die Sterbebeihilfe für im Öffentlichen Dienst Beschäftigte, eine betriebliche Sterbekasse oder auch über eine Risiko-Lebensversicherung.
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