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Privatversicherungen nicht alle reformtauglich » |
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Montag |
11.12.2006 |
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| Private Krankenversicherer sind nicht alle vorbereitet auf die Gesundheitsreform |
Private Krankenversicherungen (PKV) müssen in die Puschen kommen, wollen sie auch nach der Umsetzung der Gesundheitsreform noch mithalten können. Das Wirtschaftsmagazin Capital hat mit den Anaylsten von Morgen & Morgen 38 Versicherungen unter die Lupe genommen.
Nur sieben sind nach der Studie bilanziell bestens gerüstet. Dabei handelt es sich um die Gesellschaften Alte Oldenburger, Arag, Barmenia, Continentale, Debeka, LVM und Münchener Verein. Asstel, Mannheimer, Mecklenburgische, Victoria und Württembergische werden als „Underperformer mit Schwächen” abgewatscht.
Die geplante mögliche Mitnahme von Altersrückstellungen machen den Versicherungen anscheinend am meisten zu schaffen: Der Marktführer Deutsche Krankenversicherung AG (DKV) erwartet dadurch erst einmal einen 30-prozentigen Gewinneinbruch. Krankenversicherte müssen nach den Reformplänen nun auch drei Jahre hintereinander statt in einem Jahr die Einkommensgrenze überschreiten, ab der ein Wechsel in die PKV möglich ist, was den Unternehmen wiederum Gewinne kosten kann. Eine Chance sehen manche Versicherungen im Basis-Tarif, besonders jene, die generell niedrige Kosten verzeichnen. Capitals Favorit: die HUK-Coburg.
Generell erwarten die Gesundheitsexperten des Wirtschaftsmagazins, dass der Markt kleiner wird. Deutscher Ring, DKV, Gothaer oder Signal Iduna würden wohl durch Zukäufe kleinerer Krankenversicherer die eigene Marktstellung zu verbessern versuchen.
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