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Elektronische Gesundheitskarte für Flensburg » |
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Donnerstag |
14.12.2006 |
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| Flensburg testet elektronische Gesundheitsausweise |
10.000 Krankenversicherte in Flensburg bekommen ab heute erstmals elektronische Gesundheitskarten. Eigentlich sollte das Kärtchen schon dieses Jahr überall in Deutschland zum Einsatz kommen, doch bis Ärzte, Apotheken, Kliniken und Krankenkassen erst einmal alle miteinander vernetzt sind, wird es laut Informationen des Tagesspiegels noch bis 2008 dauern.
1,4 bis 1,6 Milliarden Euro lässt sich der Bund das Projekt Gesundheitskarte kosten. In den Mikroprozessoren der scheckkarten-ähnlichen Karte mit Patientenfoto werden Infos zu Rezepte und Notfalldaten der Versicherten gespeichert und transportiert. Falls der Patient einwilligt, kann die Karte auch seine Krankenakte mit allen Infos werden. Das mag zwar die Kommunikation zwischen Hausarzt, Klinik und Apotheke vereinfachen, schürt aber einmal mehr die Angst vorm „gläsernen Patienten“. Und ob die neue Kreation wirklich so nützlich ist, bezweifeln mittlerweile schon wieder einige: „Für Ärzte und Psychotherapeuten bringt die Gesundheitskarte „hohe Kosten, aber keinen Nutzen“, sagte der Sprecher der hessischen Kassenärztlichen Vereinigung, Karl Roth, dem Tagesspiegel. Doch noch steckt die Karte in den Kinderschuhen. Weitere Test sind geplant: Im Dezember gibt es in der Region Löbau-Zittau (Sachsen) erste Gesundheitskarten, später ziehen Bayern, Nordrhein-Westfalen und Rheinland- Pfalz, Niedersachsen und Baden- Württemberg nach. Erst ab Mitte des nächsten Jahres wird die Karte in allen Bundesländern nach und nach zum Einsatz kommen.
Mehr Infos gibt es auf der offiziellen Seite der Gesundheitskarte: www.die-gesundheitskarte.de
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